Dramatische Geburt

Mit seinem beherzten Eingreifen als Geburtshelfer rettete Nils Koepke (Mitte) Baby Benjamin das Leben. Mit seinen Kollegen Julius Bruns (r.) und Praktikant Benjamin Drobik wurde er zu einer Schwangeren gerufen, bei der der Geburtsvorgang stoppte. (Foto: asb)

ASB-Mitarbeiter rettet Baby das Leben

KarinIstel, Osdorfer Born - Der kleine Benjamin erkämpfte sich unter dramatischen Umständen seinen Start ins Leben.
Es ist 10.47Uhr:der ASB-Rettungswagen wird von einer Hochschwangeren in die Straße Kroonhorst gerufen. Die Wehen hatten eingesetzt. Als Rettungsassistent Nils Koepke und sein Team vor Ort eintreffen, setzen bei der Frau die Presswehen ein. Doch als der Kopf des Kindes zu sehen ist, stoppte der Geburtsvorgang. Und das Kind drohte an der eigenen Nabelschnur, die sich um Hals und Schultern gewickelt hatte, zu ersticken.
Das Team des Rettungswagens ruft sofort den Notarzt. Doch die Straßen sind voll, es dauert 15 Minuten, bis der Arzt vor Ort ist. Eine Viertelstunde, die dem Kind das Leben kosten kann.
Die Schwangere ist mittlerweile aus Angst um ihr Kind in Panik. Sie schreit Nils Koepke an, er solle einen Dammschnitt machen. „Sonst stirbt das Kind!“
Angesichts der drohenden Lebensgefahr für das Kind, fackelt Nils Koepke nicht lange, öffnet bei der Schwangeren mit einem Skalpell den Damm und - um 11.15 Uhr kam der kleine Benjamin gesund zur Welt.
Als der Notarzt eintrifft, ist alles glücklich überstanden. Benjamin wird mit seiner Mutter in das Perinatalzentrum des AKAltona gebracht. Der Dammschnitt sei absolut notwendig gewesen, lobt der Notarzt das beherzte Eingreifen von Rettungsassistent Nils Koepke.
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