Cap San Diego - seit 25 Jahren Clubstation der Funkamateure

Hans-Jürgen DK9OS sucht eine freie Frequenz
Cap San Diego - seit 25 Jahren Clubstation der Funkamateure

An Bord des MS "CAP SAN DIEGO" sind seit dem 26. Juni 1987 Funker der Marine-Funker-Runde tätig, alles größtenteils ehemalige Marine- und Handelsmarine-Funker, die sich von Beginn an um den Erhalt der Original-Funkstation an Bord gekümmert haben. Funkoffiziere gibt es seit 1999 nicht mehr (nur noch bei der Bundesmarine).
Seit 1987 liegt die „Cap“ als Museumsschiff an der Überseebrücke und seitdem besteht zwischen der „Cap San Diego Betriebsgesellschaft mbH“ und der MF-Runde ein Vertrag zur Nutzung des Funkraumes.
Unter dem Rufzeichen DLØMFH (DL= Deutschland, MFH = Marine Funk Hamburg) nutzen die Funkamateure der MF-CSD-Crew den Funkraum des "Weißen Schwans" als Clubstation. Die Mitglieder kommen aus Schleswig-Holstein (6, u.a. aus Wedel), Hamburg (10, u. a. aus Sülldorf) und Niedersachsen (8, u. a. aus Wentorf). Sonnabends, sonntags und an Feiertagen sind von 10 bis 18 Uhr Funkamateure dort, die Besuchern u. a. das Morsealphabet zeigen, die Geschichte und Funktion der einzelnen Geräte erklären.

Amateurfunk ist ein sehr vielfältiges Hobby: einige Funkamateure suchen die Gespräche per Morsetelegraphie (CW), Sprechfunk (SSB) oder auch digital , mit Funkamateuren auf der ganzen Welt, andere, mehr technisch Interessierte, bauen kleinere oder größere Teile ihrer Funkanlage selbst. Viele nehmen auch an Wettbewerben teil, etwa Conteste oder Peilwettbewerbe.
Jeder Funkamateur hat ein individuelles Rufzeichen (Call Sign), das sich aus dem Landeskenner, einer Zahl und einer Kombination aus bis zu 3 Buchstaben zusammen-setzt. Das Rufzeichen (Call Sign) (unter dem man übrigens auch heute noch die Route eines Schiffes verfolgen kann) des „Weißen Schwans“ lautet DNAI.

Da die Cap vom 22. Juni-2. Juli auf Fahrt war, feiern wir unser 25-jähriges Jubiläum erst am 25. Juli. An diesem Tag wird auch die Königin der Meere, die Queen Mary 2, abends an der Cap vorbeiziehen.

Es werden hoffentlich noch viele Jahre folgen, in denen wir die Gastfreundschaft an Bord der „Cap“ und der Betriebsgesellschaft mit ihrem Geschäftsführer Kapitän Jens Weber genießen dürfen und unser schönes Hobby vielen Menschen nahebringen können.
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