Zwei Bürgerbegehren - wie gehts weiter?

Hamburg plant am Hemmingstedter Weg eine Wohnbebauung. Dazu gibt es zwei Bürgerbegehren - eins dagegen, das andere dafür. Während die Gegner das Drittelquorum, knapp 2.000 Unterschriften, schon vorweisen können, fehlt es den Plan-Befürwortern noch. Gespräche mit der Politik, so der Beschluss der rot-grünen Koalition in Altona, finden erst dann statt, wenn auch die zweite Initiative die erforderlichen Unterschriften zusammen hat.
Das Bürgerbegehren „Erhalt der Sport- und Grünanlagen am Hemmingstedter Weg“ wehrt sich gegen die Pläne des Senats, weil damit der Grüngürtel zerstört werde und das Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) verlagert werden müsse. Das gegenläufigen Bürgerbegehren „Modernisierung der Sportanlagen am Hemmingstedter Weg“ muss das Drittelquorum erst erbringen.
Sollte das gelingen, könnten nach der veränderten Gesetzeslage zu Volks- und Bürgerbegehren die Begehren zusammengezogen und den Altonaern gemeinsam zur Abstimmung vorgelegt werden. Dazu müssten beide Initiativen ihre Zustimmung geben.
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