Wasserball: Im Schatten die Haie

Matthias Goritzka zählt im Team des SV Poseidon zu den erfahrenen Spielern im Team. Im Spiel gegen die White Sharks konnte er ein Tor erzielen. Foto: rp
Hamburg: SV Poseindon |

Wasserball: SV Poseidon muss diesmal kleine Brötchen backen

Rainer Ponik, Hamburg-West
Gleich zweimal sind die Wasserballer vom SV Poseidon in den letzten Jahren in die Bundesliga aufgestiegen, doch zweimal dauerte das Gastspiel in der besten deutschen Spielklasse nur ein Jahr. Dass es in dieser Saison nicht leicht werden würde, in der Zeiten Liga wieder einen Spitzenplatz zu belegen, war von Anfang an klar.
Schließlich hatte der SVP mit Ilyas Saliba (Studium in Stuttgart) und Dennis und Alexander Weik (Wechsel zum Erstligisten Waspo Hannover)) drei wichtige Leistungsträger verloren. Dass die „Meeresgötter“ aber dermaßen chancenlos bleiben würden, damit hatte auch Trainer Lutz Müller nicht gerechnet. „Den Spielern spukte lange noch der etwas unglückliche Abstieg im Kopf herum. Sie hatten den Kopf nicht frei und konnten nicht an die zum Teil sehr guten Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen“, analysiert Lutz Müller.
So bot das Heimspiel gegen Spitzenreiter White Sharks Hannover am Wochenende ein Spiegelbild der zum Großteil verkorksten Saison. Während die Gäste zu Beginn fast jede aussichtsreiche Situation mit vier Treffern abschlossen, kam der SVP trotz vielversprechender Ansätze nicht zum erfolgreichen Torabschluss. Die Gastgeber konnten den Rückstand im zweiten Viertel zwar nach den Toren von Simon Lohrer und Jordan van Norman auf 2:4 verkürzen, doch bis zur Halbzeit stellten die Gäste den alten Abstand wieder her.
Als die „Haie“ im dritten Spielabschnitt auf 11:3 davonzogen, war die Partie endgültig entschieden. „Die White Sharks haben sich mit einem Ex-Nationalspieler und zwei spielstarken Ausländern verstärkt, die heute auch den Unterschied ausgemacht haben“, verwies Lutz Müller auf den weitaus größeren finanziellen Spielraum der Niedersachsen, die bereits als Aufsteiger in die Erste Liga feststehen. Am Ende verlor der SVP das Spiel im heimischen Freibad am Olloweg klar mit 5:17-Toren.
Trotz der schwierigen Lage lässt Thomas Müller keinen Zweifel daran, dass er „nach wie vor sehr erfolgshungrig“ sei. „Im letzten Heimspiel gibt es ein Endspiel um Platz 3“, weiß der erfahrene Ex-Nationalcoach. Gegen die Freien Schwimmer aus Hannover zählt nur ein Sieg.
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