Stellinger Squash-Team kämpft um den DM-Titel

An den Squash-Courts des heimischen Centers verfolgen bis zu 300 Zuschauer die Bundesligaspiele der beiden Teams des Sportwerk Hamburg. Foto: sportwerk
Hamburg: Sportwerk Hamburg |

Sportwerk Hamburg gehört zu den absoluten Topteams in Deutschland

Von Rainer Ponik. Gleich zwei Bundesligateams des Sportwerks Hamburg, die in der gleichnamigen Squashanlage in Stellingen ihre Heimspiele austragen, werden von Cheftrainer Bart Wijnhoven in Deutschlands stärkster Spielklasse gecoacht. Die 1. Mannschaft belegt in der Nordgruppe zurzeit den zweiten Tabellenplatz und musste sich bisher lediglich dem amtierenden Deutschen Meister Paderborner SC geschlagen geben.

Zweite Mannschaft ist ebenfalls erstklassig

In den letzten beiden Punktspielen vor der Weihnachtspause konnte sich die Mannschaft um Routinier Rudi Rohrmüller mit 4:0 gegen Aufsteiger Airport Squash Berlin und mit 3:1 in Eschweiler durchsetzen. Einzig im Spitzenspiel unterlag Auguste Dussourd dem holländischen Spitzenspieler Piedro Schweertmann glatt in drei Sätzen.
„Wenn die Saison im Januar in die zweite Hälfte startet, wollen wir genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, traut Pressesprecher Axel Annink dem international besetzten Sportwerk-Team zu, die Deutsche Meisterschaft mit etwas Glück zu gewinnen.
Für die zweite Mannschaft des Sportwerks geht es dagegen um den Klassenerhalt in Deutschlands höchster Squash-Liga. Nach einer glatten 0:4-Niederlage gegen Paderborn hoffte man zuletzt im Kellerduell in Harsefeld auf wichtige Punkte. Der klare 3:0-Auftaktsieg von Julius Benthin ließ hoffen, doch die L.A. Squasher konnten den Rückstand durch einen 3:0-Erfolg über Julius Winkler ausgleichen.
Weil Sportwerks Sebastiaan Weenink sich danach etwas überraschend dem für Harsefeld spielenden Israeli Roee Avraham mit 3:1 geschlagen geben musste, stand Bart Wijnhoven im letzten Spiel gegen Adam Pelczynski vor der Aufgabe, einen Dreisatzsieg herausspielen zu müssen um seinem Team im Vergleich der Satzgewinne eine positive Bilanz zu bescheren. Wijnhoven konnte sich am Ende zwar mit 3:2 durchsetzen, doch aufgrund des besseren Satzverhältnisses (8:7) konnte Harsefeld zwei von drei Punkten einheimsen und den Gastgebern die rote Laterne des Tabellenletzten übergeben. „Im Rück-spiel werden die Karten neu gemischt. Dann wollen wir wieder an Harsefeld vorbeiziehen“, glaubt Bart Wijnhoven noch fest an den Klassenerhalt.
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