Poseidons Helden steigen in den Olymp

Der Moment des Triumphes: Nach dem Schlusspfiff springt SVP-Coach Florian Lemke voller Freude ins Becken, um mit seinem Team den Aufstieg zu feiern. Foto: Jens Witte
Hamburg: SV Poseidon |

Trainer Florian Lemke führt sein Team nach fünfjährger Abwesenheit in die
1. Deutsche Wasserball-Liga zurück

Rainer Ponik, Hamburg-West

Die Wasserballer des SV Poseidon Hamburg (SVP) überzeugten im Qualifikationsturnier für den Aufstieg in die 1. Deutsche Wasserball-Liga schon frühzeitig: Im heimischen Freibad am Olloweg legten die Eidelstedter am Sonnabend den Grundstein zum Erfolg.
Nach einem sicheren 14:4-Sieg gegen die SGW Brandenburg stand die Partie gegen den Zweitligameister Blau-Weiß Bochum auf dem Spielplan. Nach ausgeglichener Anfangsphase warf Patrick Weik die Gastgeber mit 1:0 in Front – Poseidon zog davon.
Trotz einer 6:3-Halbzeitführung forderte SVP-Coach Florian Lemke sein Team auf, weiter Vollgas zu geben. „Wenn wir weiter Dampf machen, bricht Bochum irgendwann ein“, war sich Lemke sicher. Tatsächlich: Der SV Poseidon siegte mit 15:5 und, weil auch Südmeister Würzburg seine beiden Auftaktspiele
gewonnen hatte, hatten die „Meeresgötter“ gleich doppelt Grund zur Freude: Da am Sonntag nur noch die Begegnung gegen Würzburg zu absolvieren war, war dem SVP einer der beiden Aufstiegsplätze nicht mehr zu nehmen.
Obwohl es am nächsten Vormittag also nur noch um den Turniersieg ging, legten sich die Eidelstedter noch einmal mächtig ins Zeug und entschieden das Spiel nach den Toren von Philip Barenberg und Alexander Weik (je zwei) sowie Jakob Haas, Niklas Schmidt, Timo Wachtel, Patrick Weiß, Gergely Antal, Morten Ahme und Tim Kertscher für sich.

Patrick Weik: Bester
Torschütze des Turniers


Für die Mainfranken war es die erste Saisonniederlage, die allerdings ohne Folgen bleibt. Gemeinsam steigen die beiden Vereine, die 1970 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga zählten, in die 1. Deutsche Wasserball-Liga auf. „Jetzt hoffe ich natürlich, dass wir in der kommenden Saison den Klassenerhalt schaffen“, strahlte Florian Lemke, der Poseidon nach fünfjähriger Zweitklassigkeit wieder in Deutschlands Eliteliga zurück- führte, mit der Sonne um die Wette. Bester Torschütze des Aufstiegsturniers war Patrick Weik, der insgesamt zehn Treffer erzielte.
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