Mit Talent und Ehrgeiz nach vorn

Die jungen Curler vom CC Hamburg wollen weiter in die Spitze vorstoßen: Trainerin Doris Torrance, Michael Metzger, Jannes Noack, Anton Lorf, Christoph Noack (v.l.). (Foto: Andreas Noack)
Hamburg: Curling Club Hamburg |

Curling: Hamburger Nachwuchs will in die Fußstapfen des erfolgreichen Jahr-Teams von Sotschi treten

Jens Beeskow, Stellingen

Die letzten Hamburger, die im Curling von sich reden gemacht haben, waren die Olympia-Teilnehmer von 2014 um Skip John Jahr. Diese Formation gibt es so nicht mehr, auch wenn einige Mitglieder des hanseatischen Sotschi-Teams noch immer Steine schieben. Doch beim CC Hamburg in Stellingen ist man um mögliche Nachfolger nicht verlegen.
Anders als in anderen deutschen Curling-Clubs ist man hier in der Lage, Nachwuchsteams nahezu komplett aus den eigenen Reihen zusammenzustellen. „Das ist natürlich auch dem Standort geschuldet“, weiß Trainerin Sina Frey. „Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen würden eine Menge Fahrzeit bedeuten, wenn sie gemeinsam trainieren wollen.“
Neben dem Junioren-Team um Merlin Litke, das in der jüngeren Vergangenheit in der nationalen Spitze mitgespielt hat, kristallisiert sich aber vor allem das junge Team von Skip Christoph Noack als möglicher Nachfolger von Jahr und Co. beim CC Hamburg heraus. Gemeinsam mit Bruder Jannes
Noack sowie Anton Lorf, Tobias Ulmer und dem eigentlich aus Konstanz stammenden Michael Metzger – alle erst zwischen 14 und 16 Jahren alt – hatte Christoph Noack es in der gerade abgelaufenen Saison erstmals zu einer Endrunde um den Deutschen U21-Titel geschafft und ist dort auch nur knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt.

Erste internationale Turniererfolge


Außerdem nahm man bei einigen Turnieren teil, „bei denen sie meist vorn mit dabei waren“, berichtet Sina Frey, die das Team gemeinsam mit der Kanadierin Doris Torrance betreut hat und auch in Zukunft die Geschicke der jungen Hamburger Curler mitbestimmen wird. Beim ersten internationalen Turnier, dem International
Junior Curling Bonspiel, welches im April dieses Jahres in Füssen ausgetragen wurde, belegte das Team Noack auf Anhieb den vierten Platz unter mehr als 20 Teilnehmern.
Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere sind beim Team Noack durchaus gut. „Das Team spielt im Kern jetzt seit zwei Jahren zusammen, hat viel Talent und vor allem den Ehrgeiz, in die Fußstapfen eines Team Jahr treten zu können“, so Sina Frey. Der nächste Schritt soll die Aufnahme in den DCV-Kader sein. Bei der letzten Sichtung habe das Team durchaus schon einen guten Eindruck hinterlassen.
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