BG West gewinnt Basketball-Pokal!

Die Basketballerinnen wurden mit ihrem Trainer Jens Goetz zum dritten Mal in Folge Hamburger Pokalsieger im Basketball der Frauen. Foto: rp
Hamburg: BG West |

Teams der Damen und Herren feiern erneuten Doppelerfolg

Rainer Ponik, Hamburg-West

Was für ein Basketball-Festtag für die BG Hamburg-West! Wie im Vorjahr konnten sowohl die Herren als auch die Damen den Hamburger Basketball-Pokal gewinnen.
„Ladys first!“, hieß es am Sonntag in der Sporthalle Wandsbek. Im Finale gegen Ahrensburg wurden die Spielerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht. Und: Trainer Jens Goetz erhielt auch noch den Titel „Coach of the Year“.

„Wir hätten uns eigentlich nur selbst schlagen können“

Die BG West führte nach dem ersten Viertel bereits mit 20:6 und ließ sich auch durch eine kurze Schwächeperiode im zweiten Spielabschnitt (8:13) nicht aus der Ruhe bringen. Nachdem die Basketballerinnen aus Lurup und Eidelstedt im dritten Viertel (26:5) für klare Verhältnisse gesorgt hatten, holte Jens Goetz seine erfahrensten Spielerinnen vom Feld und ließ den Nachwuchs noch einmal wirbeln.
„Wir hätten uns eigentlich nur selbst schlagen können“, machte Teamspielerin Rike Noll nach dem sicheren 72:35-Erfolg deutlich, wie groß die Überlegenheit der BG West in diesem Wettbewerb war.

Saison ging für Herren doch noch versöhnlich zu Ende

Die Herren mussten dagegen schon im Halbfinale alles geben, um den starken Bezirksligisten Blau-Weiß Ellas mit 60:59 auszuschalten. Im Endspiel trafen die Schützlinge von Carsten Heinichen, die zuletzt etwas unglücklich aus der 2. Regionalliga abgestiegen sind, auf den nun ehemaligen Ligakonkurrenten TSG Bergedorf. Die Herren führten nach dem ersten Drittel bereit mit 23:9-Punkten. Bis zur Pause (32:30) schmolz der komfortable Vorsprung aber wieder auf nur noch zwei Zähler zusammen. Zwar lag die BG West in der Folgezeit fast immer vorn, doch kurz vor Schluss verkürzte Bergedorf den Rückstand durch zwei „Dreier“ auf nur noch zwei Punkte.
Felix Geyer aber lancierte einen erfolgreichen Sprungwurf und Spielmacher Rami Kusaibati, ein syrischer Flüchtling, lief zur Höchstform auf. „So ist es für uns doch noch ein versöhnlicher Saisonabschluss geworden!“, freute sich Carsten Heinichen nach dem 68:61-Erfolg.
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