Basketball: BG West war chancenlos

Rike Noll zählte im Spiel gegen Halle neben Rebecca Kock (zehn) mit acht Punkten noch zu den erfolgreichsten Korbschützinnen ihres Teams. Foto: rp
Hamburg: Sporthalle Gymnasium Dörpsweg |

Tabellenführer SV Halle II ließ am Dörpsweg nichts anbrennen

von Rainer Ponik

Nach sechswöchiger Spielpause gingen die Regionalliga-Basketballerinnen der BG Hamburg-West am Sonnabend wieder auf Korbjagd. Im Heimspiel gegen Tabellenführer SV Halle II hatten die Gastgeberinnen keine reelle Siegchance und unterlagen den Gästen klar mit 44:73-Punkten.
„Nachdem wir das Hinspiel in Halle nur relativ knapp mit 58:65 verloren hatten, haben wir diesmal auf ein ähnlich gutes Resultat gehofft“, erzählt BG West-Trainerin Jule Schäper. Im ersten Viertel konnten die Gastgeberinnen der Hallenser Bundesligareserve noch einigermaßen Paroli bieten, doch bis zur Halbzeit zogen die Gäste von 13:20 auf 23:36 davon. Auch nach dem Seitenwechsel war der Spitzenreiter deutlich überlegen und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf satte 39 Punkte aus.
„Halle hat sehr stark gespielt und uns war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken“, nannte Jule Schäper gleich zwei Gründe für die klare Heimniederlage.
Die BG HH-West bleibt auf dem viertletzten Platz, doch obwohl am Saisonende mindestens zwei Teams aus der Regionalliga absteigen müssen, bleibt Jule Schäper gelassen. „Wir werden bestimmt auch noch einige Spiele gewinnen.“
Beim Siegen sollen in Zukunft auch Frauke Skuballa und Tilla Becker mithelfen. „Frauke ist nach ihrem Nasenbeinbruch jetzt wieder fit und in den Kader zurückgekehrt“, erzählt Jule Schäper. Mit Tilla Becker konnte die BG West darüber hinaus eine bundesligaerfahrene Spielerin vom SC Rist Wedel verpflichten. „Beide haben allerdings noch Trainingsrückstand und müssen sich erst einspielen“, bremst Jule Schäper die Erwartungen.
Am kommenden Sonntag um 16 Uhr müssen die Basketballerinnen aus Lurup und Eidelstedt beim Tabellenletzten Team Berlin-Süd abtreten, das bislang noch kein einziges Spiel gewinnen konnte. „Ein Sieg ist da natürlich Pflicht“, lässt Jule Schäper keinen Zweifel daran, was sie von ihrem Team fordert. Ein Erfolg in der Hauptstadt käme genau zur rechten Zeit, um den Abstand auf die möglichen Abstiegsplätze weiter auszubauen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.