Zwei alte Brücken kommen weg

Wenn der Deckel in vier Jahren fertig ist, soll am Wördemanns Weg – hier in der Bildmitte – keine Brücke mehr nötig sein. (Foto: Grafik: DEGES)

Deckel-Baustelle: A7, Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege zeitweilig gesperrt

Von Gaby Pöpleu

Jetzt wird’s wieder richtig eng an der Deckel-Baustelle: Zweieinhalb Tage lang, vom Freitag, 9. September, 22 Uhr, bis zum Montag, 12. September, 5 Uhr, wird die A7 wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Für die direkten Anwohner in Eidelstedt, Stellingen und Niendorf min-
destens ebenso problematisch: Die A7-Brücken Wördemanns Weg und Niendorfer Gehege müssen wegen des Autobahnausbaus ebenfalls tagelang gesperrt werden. Auch auf den Buslinien 181 und 281 wird es Einschränkungen und Verspätungen geben.
Die Umleitung für die Autobahnsperrung verläuft – wie schon bei vorherigen Sperrungen – westlich der A7: Der Verkehr in Richtung Norden wird über die Umleitung U35 geleitet, also von der Autobahnausfahrt Stellingen über die Kieler Straße und die Holsteiner Chaussee zum Autobahndreieck Nordwest. Wer in Richtung Süden will, nutzt die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung, die dann U44 heißt.

Brücke Wördemanns Weg gesperrt
Für die Anwohner wichtig zu wissen: Die Brücke Wördemanns Weg wird ebenfalls voll gesperrt, aber schon von Freitag, 9. September, 13 Uhr, bis zum Dienstag, 13. September, 5 Uhr. Sie wird abgerissen und für die kommenden vier Jahre – bis der Autobahndeckel fertig ist – wird eine einspurige Behelfsbrücke eingesetzt. Danach ist keine Brücke mehr nötig: Der Wördemanns Weg verläuft dann über den Deckel.
Während der Sperrung soll man durch eine zeitweilige Ampel besser von der Kieler Straße in den Rahlskamp hinein und hinaus fahren können, damit auch der Nienredder erreichbar bleibt.

Sperrung Niendorfer Gehege für motorisierten Verkehr
Außerdem wird die alte Brücke Niendorfer Gehege jetzt abgerissen. Sie wurde durch eine längere Brücke ersetzt, die alle acht A7-Fahrspuren überspannt. Die neue Brücke muss von Dienstag, 16. August, bis Freitag, 14. Oktober, für Autos gesperrt werden, weil die Versorgungsleitungen für Gas, Strom, Telefon und Wasser noch von der alten zur neuen Brücke verlegt werden müssen. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke während der Arbeiten benutzen.
„Natürlich ist das für uns sehr nervig“, sagt Anwohner Wolfram Daiber aus den Imbekstieg, zumal frühe Warner schon in den 1970er-Jahren auf die steigende Lärmbelastung durch die Autobahn hingewiesen und einen Deckel gefordert hätten. Wolfram Daiber: „Aber die Verkehrsprognosen lagen total daneben. Die nächsten vier Jahre werden wir noch sehr viel Lärm ertragen müssen.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.