Von der Kirche zum Bauträger zur Wohnungsbaugesellschaft - steuerbegünstigt!

Die Gemeinnützigkeit und damit die staatliche Förderung unserer Kirchen steht wieder einmal in Frage:

Schaut man in die Bilanzen (Vermögensaufstellungen) der dem Gemeinwohl verpflichteten Kirchen stellt man erstaunt fest, dass neben Kirche und Kindergärten auch erheblicher Immobilienbestand mit Hilfe der zahlenden Mitglieder erwirtschaftet werden konnte. So ist die Kirche mittlerweile zweitgrößter Arbeitgeber im Staate; Nicht immer mit sozialem Hintergrund/Verantwortung.

Ein besonders krasses Spiel startet die Neuapostolische Kirche im Basselweg 98:

Erste Maximal-Planungen (dokumentiert in einer sogenannten Bauvoranfrage) berücksichtigen in keinster Weise die im Grundbuch fixierten Restriktionen:

soziale Bindung/Verwendung

Baulinie (mit dem abgerissenen Gebäude voll ausgeschöpft

Geschossflächenzahl (GFZ) (ebenfalls mit dem abgerissenem Gebäude erschöpft

Die schöne Kirche wird Luxuswohnungen mit Tiefgaragen-Stellplätzen weichen. Auf dem Altar der Gewinnmaximierung und der (nötigen) Stadtentwicklung wird aus der Kirche eine Wohnungsbaugesellschaft.
Kein Problem, dann aber bitte unter Einhaltung aller Spielregeln: Keine steuerlichen Vorteile, Einhaltung der bestehenden Baurestriktionen.

Und vielleicht sogar eine Information der betroffenen Nachbarschaft?!
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