Stellinger Schüler belegen 1. Platz bei „Jugend forscht“

Oliver Eisermann, Stephen Holway, Klasse 13c, Stadtteilschule Stellingen
Mit ihrem Thema: „Schadet die Sandaufspülung auf Sylt mehr als dass sie nutzt?“
belegten Oliver Eisermann und Stephen Holway aus der Klasse 13c der Stadtteilschule Stellingen den 1. Platz im Fachgebiet Biologie beim „Jugend forscht Regionalwettbewerb Hamburg ELBE “ am 18. Februar in der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Ihr Forschungsansatz:
An der Küste von Sylt müssen jedes Jahr Tonnen von Sand aufgespült werden, um zu verhindern, dass die starken Strömungen, die an der Nordsee Seite vorherrschen, die Insel nach und nach verschwinden lassen. Sie beschäftigen sich mit den biologischen Einflüssen, die dieser Eingriff in den Naturhaushalt hat. Dabei spezialisieren sie sich besonders auf den abiotischen Faktor Salz und seinen Einfluss auf den Strandhafer in den Dünen. Durch die Aufspülung des Sandes gelangen Tausende Liter Salzwasser (Meerwasser) auf den Strand bis hoch zu den Dünen. Dieser Prozess hebt den Kochsalz Gehalt im Boden, wodurch die Strand Flora wie z.B. der Strandhafer beeinträchtigt wird. Es ist in der kurzen Zeitspanne zwischen den Aufspülungen nicht möglich den Salzgehalt durch Regen zu senken. Der Strandhafer dient der Bildung und der Stabilisierung der Dünen. Wird er nun durch das Salz abgetötet, so werden die Dünen brüchig und können starken Winterstürmen nicht mehr so gut standhalten und brechen ab. Dadurch kann noch mehr Sand von der Strömung weggespült werden.

Die Stellinger Schüler haben sich hiermit für die Landesrunde „Jugend forscht“ am 29. März 2012 bei Airbus qualifiziert.
Siemens Enterprise Communications unterstützt in diesem Wettbewerb gemeinsam mit der TUHH Neugierde, Forschungsdrang, Ideen und Einfallsreichtum von Jugendlichen.
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