Schilderstreich in Stellingen?

Dauerparken verboten – an der Hagenbeckstraße dürfen Fahrzeuge maximal vier Stunden abgestellt werden. Anwohner klagen: Die Parkreihen sind leer, stattdessen verstopfen Autos die Wohnstraßen rundherum. (Foto: pr)
Hamburg: Hagenbeckstraße |

Hagenbeckstraße: Dauerparken verboten – Autos verstopfen Nebenstraßen

Dauerparken verboten, statt rund um die Uhr dürfen Autos an einem Abschnitt der Hagenbeckstraße nun „nur“ noch vier Stunden abgestellt werden. Ein Anwohner fragt sich, was das soll. Denn nun werden die umliegenden Straßen zugeparkt.
Bis Ende September war Parken rund um die Uhr erlaubt. An einem extra Parkstreifen am Stadtpark am Wasserturm, nahe der Stadtteilschule Stellingen, konnten Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen ohne Beschränkungen abgestellt werden. Dann änderte das Bezirksamt Eimsbüttel die Regeln: Zwischen acht Uhr morgens und acht Uhr abends ist das Parken nun maximal vier Stunden erlaubt. Harald Gragen kritisiert diese Regelung: „Diese Parkdauer nützt weder den Lehrerinnen und Lehrern der Stadtteilschule, die sicher mehr als vier Stunden Unterricht haben, noch den Angestellten der Kita, die sicherlich länger arbeiten. Und auch die Anwohner in der Hagenbeckstraße haben nichts davon.“
Die Folge: „Die Parkplätze stehen überwiegend leer. Die Fahrzeuge werden in die umliegenden Wohnstraßen verdrängt und nehmen dort den ohnehin knappen Parkraum weg“, ärgert sich der Stellinger. Ein Schildbürgerstreich?
Nachfrage beim Bezirksamt Eimsbüttel: Warum wurde das Dauerparken verboten? „Hier ist eine Parkraumbewirtschaftung erfolgt, um die Stellplätze für die örtlichen Stellplatznutzer zu erschließen“, erklärt Aileen Röpcke, Sprecherin des Amts. „Diese Flächen waren bisher bis zu 100 Prozent durch Wohnmobile, Wohnwagen und Gewerbetreibende dauerhaft belegt“, so Röpcke.
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