Rettungsaktion für Giraffen-Baby

Nasser erster Auftritt: Giraffen-Baby Nakuru sprang in den Wassergraben und kam aus eigener Kraft nicht mehr raus. Tierpfleger mussten das Jungtier wieder an Land bugsieren. (Foto: Götz Berlik)
Hamburg: Tierpark Hagenbeck |

Hagenbeck: Tierpfleger mussten Nakuru aus dem kalten Wasser zerren – er hat es aber wohl gut überstanden

Tiere machen einfach, was sie wollen. Giraffen-Baby Nakuru sorgte beim ersten Freigang in Hagenbecks Tierpark für Aufregung: Das Tier sprang in den Wassergraben, kam aus eigener Kraft nicht mehr raus.
Ein paar Schritte hierhin, ein paar dahin: Nakuru erkundet das Gehege. Kurze Pause vor dem Wassergraben, Hufe rein, und dann plötzlich ein Sprung ins Becken. Schrecksekunden bei Pflegern und Besuchern: Das Giraffen-Baby kommt nicht mehr raus, kurz taucht der Kopf unter. Vier Pfleger springen ins Wasser, bugsieren den jungen Bullen langsam an den Rand und hieven ihn mit vereinten Kräften wieder an Land. Erschöpft bleibt Nakuru erstmal liegen.
Nach einer Untersuchung im Giraffenhaus kann Tierarzt
Michael Flügger die Zuschauer beruhigen: „Es ist glücklicherweise alles gutgegangen.“ Das Tier habe sich nicht verletzt. Ein paar Minuten später ist der Kleine wieder im Gehege unterwegs, bleibt lieber erstmal in der Nähe von Mutter Layla.
Nakuru ist am 10. April im Tierpark in Stellingen zur Welt gekommen, war bei Geburt 1,60 Meter groß. Zusammen mit Vater Chali, Mutter Layla und
Bruder Tamu macht er demnächst weiter das Außengehege unsicher.
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