Notwendig: Kultureller Flächennutzungsplan für Hamburg-West

Zinnowitz auf der Insel Usedom. Eine Szene aus dem Musical Vineta. Die Idee stammt aus Stellingen.
Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg eben zum Propheten kommen. Mit anderen Worten: wem das Bürgerhaus in Eidelstedt mit seinen durchaus attraktiven kulturellen Angeboten oder die dafür in Schnelsen vorhandenen Einrichtungen zu weit sind oder wer diese aus Gründen von "Stadtteil-Patriotismus" ablehnt, der muss sich dann eben vor Ort selbst engagieren! Kulturell scheint in Stellingen der Hund begraben zu sein. Den Bürgerverein im Spannskamp kennt kaum jemand und selbst wenn dieser ein offenes Fest veranstaltet, was selten genug vorkommt, dann verirren sich nicht einmal 0,1 Prozent der Stellinger Bürger nach dort! Ein Bildungsangebot der Volkshochschulen in Stellingen? - Fehlanzeige. Theater, Kabarett, Kino? - Davon kann man nur träumen! Sonntags auf dem großen Parkplatz vor Max-Bahr? Da könnte selbst eine 120jährige noch Auto fahren ohne Schaden zu verursachen! Im Stellinger Hof versucht REWE in großen Abständen Kleinstaktivitäten umzusetzen. Lediglich wenn der TSV von 1888 zu seinem Open-Air-Spektakel bittet, dann geht mehr ab.

Das Haus Vitalis, ein Nobel-Seniorenwohnheim hat Angebote, auch für Nichtbewohner, es gehört aber nach Lokstedt. Stellingen hat aber durchaus Potenzial. Immerhin hat ein Stellinger für Vorpommern einen Kultur- und Sportflächennutzungsplan erarbeitet und dafür gesorgt, dass dadurch in Zinnowitz auf der Insel Usedeom mit dem Musical Vineta während der Sommer-Urlaubsperiode bis zu 120 Menschen einen Arbeitsplatz gefunden haben und dass auf dem Agrar-Flugplatz Güttin auf Rügen ein "Trabi-Rennen" veranstaltet wurde, das von 20.000 Urlaubern besucht wurde. Eine Entwicklung für Stellingen hängt von den Planungsmöglichkeiten ab. Diese setzen aber einen kulturellen Flächennutzungsplan für die Stadtteile Langenfelde, Eidelstedt, Lurup und Stellingen voraus und eventuell ebenfalls für das angrenzende Schenefeld. Also an die Arbeit! Aber an wen richtet man diesen Appell?
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