NAK: Christliches Wort zu Sonntag, dem 17. Februar 2013

Das Symbol der Neuapostolischen Kirche
Ich will dem Herrn singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin. Mein Reden möge ihm wohlgefallen, ich freue mich des Herrn. Psalm 104, 33 und 34.

Solches sagt der Schreiber des Psalms, der über Gottes großartige Schöpfung offenbar nur staunen konnte. Erkenntnis über die Allmacht Gottes und die Allgegenwart des Herrn sind Voraussetzung, um mit Loben, Singen und Reden seine Werke preisen zu können. Dazu zählt auch die Überzeugung, dass es neben der sichtbaren Schöpfung eine nicht sichtbare Schöpfung gibt, nämlich die geistige Welt.

Während der sichtbare Teil der Schöpfung dazu dient, die existenziellen Bedürfnisse des Menschen zu erfüllen, nämlich Nahrung, Kleidung, Wärme, so wie andere lebensnotwendige Dinge empfangen zu dürfen, wird der nicht sichtbare Teil häufig unterbewertet. Er scheint weit weg zu sein. Doch seine Gegenwart wird immer wieder dokumentiert.

Der Schriftsteller Johann Paul Friedrich Richter, besser bekannt als Jean Paul, brachte es mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Der Geist, ewig in Körper gebannt, will Geister.“ Justinus Kerner, schwäbischer Arzt, Schriftsteller und Namensgeber für die Rebensorte Kerner, setzte sich nachhaltig mit der geistigen Welt auseinander: „Am Ende seines irdischen Daseins klammert ein Mensch sich oft mit all seinen Hoffnungen und mit einer Ängstlichkeit an eine Arzneiflasche, wie er früher kaum den höchsten Gewinn umfangen hat.“

Am Ende des Weges wartet der himmlische Vater auf jedes seiner Kinder. Niemand muss einsam und verlassen sein. Wir dürfen uns aber das Wohlgefallen des Herrn bereits in der sichtbaren Schöpfung sichern, in dem wir seine Werke loben und ihm danken. Dann wird unser Reden ihm wohl gefallen. Der Mensch kauft Obst und Gemüse oder erntet es aus dem Garten oder vom Acker. Danke, lieber Gott. Wer sich zu Hause oder in einem Restaurant zum Essen an den Tisch setzt und ein Glas Wasser oder Wein trinkt, der kann Gott danken. Es gibt viele Gründe: Für die Gesundheit, für jedes Gelingen, für die Freundlichkeit eines Menschen und den vielfältigen Segen, den Gott uns schenkt. Danket dem Herrn, dazu möchte ich ermutigen, denn Gott freut sich über dankbare Menschen, die ihn ehren.
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