Lenzsiedlung: Café bald wieder auf!

Sie schmeißen den Laden: Ulrike Lausen (li.) und Monika Hummel (r.) mit den sieben Auszubildenden im Café an der Lenzsiedlung. Foto: Niggemeyer
Hamburg: Cafe Veronika |

Neuer Betreiber für beliebten Treffpunkt gefunden

Von Angela Niggemeyer. Endlich wieder zusammensitzen, klönen und dabei etwas Leckeres essen und trinken – das Café Veronika an der Lenzsiedlung steht kurz vor der Wiedereröffnung. Voraussichtlich ab Ende Mai bekommt man in der Julius-Vosseler-Straße 193 wieder Kaffee, Kuchen und ein warmes Mittagessen.
Ein großer Wasserschaden hat den beliebten Treffpunkt im vergangenen Jahr lahmgelegt. Dann sprang noch der Gastronomie-Betreiber Alraune mit seiner Produktionsschule ab. Nun haben Ralf Helling, Geschäftsführer des Vereins Lenzsiedlung, und sein Team nach langer Suche neue Partner gefunden. Der Verein Ausblick Hamburg wird mit einem ähnlichen Konzept wie zuvor Alraune das Café weiterführen.
Insgesamt sieben Auszubildende werden im Café in den Bereichen Küche und Service zu Fachkräften im Gastgewerbe ausgebildet. Den praktischen Teil in der Küche übernimmt die gelernte Köchin Ulrike Lausen, ihre Kollegin Monika Hummel ist Restaurantfachfrau und Pädagogin und wird die 18- bis 23-jährigen Azubis fit für den Service machen. „Aber natürlich werden wir auch noch bereits ausgelerntes Fachpersonal einstellen und können unseren Gästen in jedem Fall einen super Service garantieren“, so Monika Hummel. Vier der Auszubildenden befinden sich bereits im zweiten Lehrjahr. Sie freuen sich, die Ausbildung im Café an der Lenzsiedlung abschließen zu können.

Gute Hausmannkost zu sozialverträglichen Preisen

Die neuen Betreiber wollen neben kleinen Speisen sowie Kaffee und Kuchen auch wieder den beliebten Mittagstisch anbieten. Köchin Ulrike Lausen hat dabei eine klare Linie im Kopf. „Es gibt gute Hausmannskost zu sozialverträglichen Preisen. Die Gäste haben täglich die Wahl zwischen einer vegetarischen Variante, einem Fisch- und einem Fleischgericht.“
Bis es Ende Mai mit dem Tagesbetrieb losgehen kann, muss noch an einigen Details gewerkelt werden. „Die Bestuhlung ist noch nicht ganz das, was wir uns vorstellen, und auch der Tresen ist aktuell nur improvisiert“, so Hummel.
Die Anwohner und Gäste warten jedenfalls schon sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung. Die Eimsbüttelerin Regine Jorzick hat ihr Büro ganz in der Nähe. „Mal eben in der Mittagspause von Deepenstöcken rüberlaufen und was Leckeres essen, das hat echt gefehlt.“
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