Engagierte Abgeordnete

Die Vizepräsidentin der Hamburger Bürgerschaft und Eimsbütteler Direktkandidatin Kersten Artus (Die Linke) hat ein Buch über die Vizepräsidentin der Hamburger Bürgerschaft geschrieben. Magda Langhans war als erste Frau ab 1946 in dieser Funktion bis 1953 in der Bürgerschaft. Sie war schon vor 1933 als Abgeordnete der KPD dort Mitglied und wurde wegen ihrer politischen Arbeit unrechtmäßig verurteilt. Sechs Jahre saß sie in Haft, überlebte aber die faschistische Diktatur. Sie setzte ihr Leben für ihre Überzeugung ein, denn viele Politiker wurden ermordet.

Das Buch dokumentiert im Wesentlichen Ihre Reden in der Bürgerschaft von 1946 bis 1952. Damit ist es zunächst einmal ein Stück Hamburger Geschichte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Hier wird eine Frau lebendig, die sich sehr für Menschen eingesetzt hat, die sich nicht selber helfen konnten. Das ist die wichtigste Aufgabe politischer Arbeit.

Kommunistische Gespenstergeschichten offenbart der Text nicht. Was in dem Buch dokumentiert wird, ist ein gutes Stück ganz praktischer Realpolitik.

Empfehlenswert für alle, die von einer engagierten Augenzeugin etwas über die schweren Nachkriegsjahre lesen möchten.

Zu bestellen bei der Herausgeberin: Kersten Artus, Buceriusstraße 2, 20095 Hamburg
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