Christian Frey ist der Super-Siebdrucker

Christian Frey in Aktion: Die Farbe wird durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Material gedruckt. (Foto: Rosenau/NordHAndwerk)

64. Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks – Bundessieger kommt zum vierten Mal aus Stellingen

Von Maya Timmann

Der beste Nachwuchs-Siebdrucker Deutschlands arbeitet in Stellingen: Christian Frey gewann den Bundes-Leistungswettbewerb des Handwerks. Ausgebildet wurde der „Super-Siebdrucker“ im Familienunternehmen Emil Frey KG, Siebdruck und Schilder. Schon zum vierten Mal stammt der Bundessieger aus dem Unternehmen.
Christian Frey ließ sich direkt nach dem Abitur in dem Unternehmen seiner Familie zum „Medientechnologen für Siebdruck“ – wie es korrekt heißen muss – ausbilden. „Ich bin sehr stolz, da diese Auszeichnung zeigt, dass ich gute Arbeit leiste“, sagt Frey. Sein Gesellenstück, ein fünffarbiger Siebdruck auf weißer, selbstklebender Folie, wurde von einer Fachjury gründlich auf Qualität und Genauigkeit geprüft.

Schon immer am Handwerk interessiert
„Die Arbeit in der Firma hat mich schon von klein auf interessiert. Doch das war nicht sofort mein Berufswunsch“, erklärt Christian Frey. Etwas Handwerkliches wollte er aber schon immer machen, interessierte sich für Tischlerei und Garten- und Landschaftsbau. Am Ende entschied sich Frey jedoch für den Familienbetrieb.
„An meiner Arbeit begeistert mich, dass sie so vielseitig ist“, meint der junge Siebdrucker. Denn das Unternehmen Emil Frey KG druckt alles – von der Werbung auf dem Auto bis hin zu Werbegeschenken oder einfachen Flyern.
Nach einem Jahr stand fest: Christian Frey wird auch in die Geschäftsführung einsteigen und den Betrieb zusammen mit seinem Vater Hellmuth Frey leiten. Um für die neuen Aufgaben bestens vorbereitet zu sein, studiert er seit 2014 Betriebswirtschaftslehre an der Berufsakademie Hamburg.

Viel Zeit für Freizeitbleibt nicht
Studium, Geschäftsführung und Weiterbildung zum Meister – viel Freizeit bleibt nicht für den 22-Jährigen. Momente der Ruhe verbringt er gern mit seiner Frau Wiebke. Besonders in dem Ferienhaus seines Großvaters auf Amrum kann er abschalten.
„Wir gehen viel spazieren. Abends sitzen wir dann häufig vor dem Kamin und genießen die Ruhe ohne den Lärm der Großstadt“, erzählt Christian Frey. Auf der Insel kann er die frische Nordseeluft genießen und ein paar Tage mal nicht an die Firma und das Studium denken.
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