Biografien aus der „Linse“

Alt und Jung haben was zu erzählen: Gesprächspartner und Interviewer der „Lebensgeschichten aus der Linse“. (Foto: Cläre Bordes)
Hamburg: Stadtteilschule Stellingen |

Neues Buch: Stadtteilschüler interviewten Senioren

Wer Jahrzehnte in seinem Viertel lebt, hat eine Menge zu erzählen. Von Geschäften, die es nicht mehr gibt, von Freizeitbeschäftigungen, die aus der Mode gekommen sind, von Nachbarschaften, die sich verändert haben. Ein Schatz an Erinnerungen. Schüler der Stadtteilschule Stellingen haben einen Teil dieses Schatzes gehoben: Sie interviewten Senioren, daraus ist das spannende kleine Buch „Lebensgeschichten aus der Linse“ geworden.
Geschichten vom Krieg, von Not und Hunger stehen da neben Erinnerungen an eine Kindheit zwischen Trümmerbergen oder Lehrjahren im Beruf. Fast alle neun Gesprächspartner wurden in Eimsbüttel geboren, heute leben sie größtenteils in der „Linse“, dem Zipfel Stellingens zwischen Eimsbütteler Marktplatz, Bahngleisen und Autobahn.
Gemeinsam mit der Autorin Katrin McClean haben die Schüler einzelne Episoden aus den Lebensgeschichten der Senioren hervorgehoben. Der kleine Band ist übersichtlich gestaltet und gut bebildert, unter anderem mit Fotos aus den Privatalben der Gesprächspartner und aus Archiven.
Das Interviewprojekt wurde von der Stiftung der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen gefördert.

Erhältlich ist das Buch gegen eine Spende im Sekretariat der Stadtteilschule Stellingen, Brehmweg 60, und bei der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen, Förs-terweg 46.
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