Arbeitsagentur: Schlamperei?

Zurückgezahlt werden sollen Euro 6.620,05 - Geld, was nachweislich niemals angekommen ist.
Als mir zusammen mit der Bewilligung von Arbeitslosengeld I für die Zeit vom 8. Oktober bis zum 31. Dezember 2013 ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid in Höhe von Euro 6.620,05 zuging, glaubte ich, dass mich ein Tier getreten hat, welchem man im Volksmund so bezeichnet, das Denken überlassen solle, weil es einen größeren Kopf habe oder welches sprichwörtlich auch schon beobachtet worden sein soll, wie es sich vor einer Apotheke übergeben habe.

Zwischen meinem vorletzten Beschäftigungsverhältnis und meinem danach folgenden war eine kurze Arbeitslosigkeit, die ich versuchte durch eine Existenzgründung zu beenden. Erheblich schneller als gedacht fand ich aber eine neue Beschäftigung in einem angestellten Arbeitsverhältnis. Mein Existenzgründungszuschuss wurde bewilligt für die Zeit von Oktober 2010 bis Juni 2011, ab dem 1. Februar 2011 war ich jedoch wieder in fester Anstellung. Das teilte ich der Agentur für Arbeit mit und in der Folge erhielt ich nachweislich ab dem 1. Februar 2011 keinen Cent Existenzgründungszuschuss mehr. Nunmehr soll ich für die Zeit vom 1. Februar 2011 bis zum 30. Juni 2011 eine Summe von stolzen Euro 6.620,05 zurückzahlen. Geld, was bei mir nie angekommen ist!

Schlamperei? Offenbar sind ja Zahlungsausgänge veranlasst worden. Nur: wenn kein Geld nachweislich bei mir angekommen ist, wo ist dieses geblieben? Ein Bekannter sagte vor kurzem zu mir, dass ich doch froh sein könne, nur so kurzzeitig arbeitslos zu sein und dass für mich ja alles bald vorbei wäre. Andere hätten über Jahre hinaus schon die verrücktesten Erlebnisse gehabt.
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