120 Feuerwehrleute bei Otto Dörner im Einsatz

Die Feuerwehr war rund zwölf Stunden damit beschäftigt, den Brand der Lagerhalle zu bekämpfen. Foto: Lahmann
Hamburg: Otto Dörner |

Auch Eidelstedter Freiwillige löschten Brand in Lagerhalle

Julia Vellguth,
Eidelstedt/Stellingen
Der Brand einer Lagerhalle hielt am Freitag rund 150 Einsatzkräfte der Hamburger Feuerwehren über Stunden in Atem. Das Feuer wurde am Freitagmorgen gegen 4 Uhr auf dem Gelände des Recyclingunternehmens Otto Dörner im Gewerbegebiet an der Grenze zwischen Eidelstedt und Stellingen entdeckt. In der Halle lagerten rund 1.500 Tonnen Baustellenmischabfälle und Sperrmüll. Sofort rückten unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren von Eidelstedt und Stellingen aus.
Auf dem Grundstück an der Lederstraße/Ottensener Straße wurde den Feuerwehrleuten schnell klar, dass dies kein schneller Einsatz sein würde. „Es war ein Riesenberg an Material, der Stück für Stück aus der Halle herausgeholt und abgelöscht werden musste, um zum Brandherd vorzudringen“, berichtet Fritz Kay Bahlo, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt. Radlader und Bagger konnte das Unternehmen für die Arbeiten bereitstellen.
Über den Tag verteilt waren alle 25 Eidelstedter Kameraden im Einsatz – eine Ablösung ist nach vier Stunden üblich. Das Feuer war nach zwölf Stunden gelöscht, während der Löscharbeiten war die Ottensener Straße voll gesperrt. „Die letzten Kameraden waren gegen 23 Uhr wieder zu Hause“, so Fritz Kay Bahlo.
Auch wenn die Brandbekämpfung sich als langwierig erwies, war es für Bahlo und seine Kameraden von Vorteil, dass zu keiner Zeit Menschenleben in Gefahr waren. „So hatten wir mehr innere Ruhe bei der Arbeit, da es uns emotional nicht belastete“, erklärt der Wehrführer. Von der Arbeit der Feuerwehr zeigt sich Enno Simonis, Geschäftsführer von Otto Dörner, beeindruckt: „Die Feuerwehr war sehr schnell und hat dafür gesorgt, dass kaum ein Schaden entstanden ist. Super!“
Die genaue Schadenshöhe sowie die Ursache des Brandes sind noch nicht bekannt. Die Geschäftsführung von Otto Dörner geht davon aus, dass sich das gelagerte Material mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst entzündet hat. Der Schaden am Gebäude sei gering. „Die Halle an sich hat keinen erheblichen Schaden genommen“, meint auch Wehrführer Bahlo, „allerdings kommen auf das Unternehmen erhebliche Kosten durch den Löscheinsatz zu.“
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