Zahnimplantate: Titan statt Holz und Elfenbein

Zahnimplantat aus Titan: ein festsitzender, hochwertiger Zahnersatz mit guter Biokompatibilität (Foto: colourbox.com)


Schon früh erkannte der Mensch, dass es sinnvoll ist, fehlende Zähne durch andere Materialien zu ersetzen, um die aufgenommene Nahrung ausreichend zu zerkleinern. Die Geschichte der Implantologie führt bis in die Maya-Zeit zurück, wo von kulturgeschichtlichen Funden um 800 n. Chr. berichtet wird. Hier bestand das Implantat aus Obsidian, einem Gesteinsglas vulkanischen Ursprungs, aber auch durch Knochen ersetzten die Mayas fehlende Zähne. Erste Implantationen sind aus dem 19. Jahrhundert bekannt. Als Materialien wurden Porzellan, Elfenbein und Hickoryholz verwendet. Letzteres war wegen der Härte und Belastbarkeit beliebt.

Schöne Zähne und hoher Komfort

Die erste Wahl, wenn es um die Ergänzung fehlender Zähne geht, sind Zahnimplantate. Neben einem ästhetischen Ergebnis bieten Implantate höchsten funktionellen Tragekomfort. Die Vorteile dieses Zahnersatzes gegenüber einer Brücke sind nicht nur die Optik und der feste Sitz, sondern auch, dass gesunde Zähne nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Implantat macht das Abschleifen gesunder Zähne zur Befestigung einer Brücke überflüssig. Auch die natürliche Form von Gesicht, Kiefer und Mund bleibt erhalten. Außerdem entsteht kein Druckschmerz, wie es häufig bei der Verwendung von losem Zahnersatz der Fall ist. An Implantaten lässt sich jeder andere Zahnersatz, wie Brücke oder Prothese problemlos befestigen. Diese komfortable Lösung hat ihren Preis, denn Zahnimplantate kosten deutlich mehr als herkömmlicher Zahnersatz. Letztendlich kann aber nur der Zahnarzt eine genaue Berechnung der Kosten vornehmen, denn die sind von Patient zu Patient unterschiedlich hoch. Zahnimplantate kosten je nach Ausgangssituation und Befundaufnahme zwar mehr, bieten aber auch einen höheren Komfort gegenüber losem Zahnersatz. Grundvoraussetzung für eine Zahnimplantation ist ausreichende Knochensubstanz, die für einen festen Sitz des Implantats sorgt. Die Schraube des Implantats wird in den Kieferknochen eingedreht und übernimmt hier die Funktion der Zahnwurzel. Ist nicht genügend Knochensubstanz vorhanden, kann mit einem Aufbau nachgeholfen werden.

Titan, Keramik & Co.

Die häufig verwendeten Keramik-Implantate zeichnen sich zwar durch ein sehr gutes Einwachsen in den Kiefer aus, das Material ist jedoch für derartige Belastungen zu spröde, Brüche sind die Folge. Mit Zirkonimplantaten gibt es in Bezug auf die Brüchigkeit ähnliche Probleme, zudem besitzt das Material eine weniger gute Haftbarkeit an das umliegende Gewebe. Die zahntechnische Entwicklung der Gegenwart hat gezeigt, dass Zahnimplantate aus Titan eine ausgezeichnete Verträglichkeit und Belastbarkeit besitzen. Die Körperverträglichkeit von Titan ist seit Langem erforscht und die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache. Die Biokompatibilität von Titan und Titanlegierungen bietet weltweiten Studien zufolge die verträglichste Behandlung aus immunologischer Sicht, da Abstoßreaktionen kaum zu erwarten sind. Das Material hat sich als gewebefreundlich erwiesen und gewährleistet einen sicheren Knochenverbund.

Nobelguide Implantate – schmerzfrei und ästhetisch

Eine schmerzfreie Implantierung von Zahnersatz ist mit dem Nobelguide-Verfahren innerhalb eines Tages möglich. Das einzigartige Behandlungskonzept von Nobel Biocare verspricht eine sanfte Behandlung und macht ein optimales, ästhetisches Ergebnis vorhersagbar. Diese schmerzfreie und präzise, individuell auf den Patienten und dessen anatomische Gegebenheiten zugeschnittene Methode wird anhand von CT-Daten am Computer geplant und ermöglicht die Herstellung einer Schablone, mit deren Hilfe die Implantate exakt in die richtige Position gebracht werden können. Mehr dazu: http://www.sicherlachen.de/loesungen/zahnimplantate-ohne-skalpell.html .Schöne Zähne und weitere Vorteile für den Patienten liegen auf der Hand. Neben weniger Praxisterminen werden auch die Behandlungszeiten deutlich verkürzt. Die Methode ist schmerzarm und Schwellungen rund um das Implantat sind nicht zu befürchten. Nobelguide Implantate können bei vielen Indikationen eingesetzt werden und auch die Einheilzeiten verkürzen sich durch dieses schonende Verfahren erheblich. Eventuell ist sogar eine Sofortbelastung möglich.
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