„Wir bringen mehr Hip-Hop in den Stadtteil“

Leiter der „Esche“: Andreas Fleischmann freut sich darauf, dass es im Februar losgeht. Foto: cvs
Hamburg: Esche |

Das Jugendkunsthaus Esche eröffnet im Februar.

Von Christopher von Savigny. Zugegeben: Der Eingangsbereich mit seiner grauen Betontreppe sieht vielleicht noch ein wenig unfertig aus. Aber der Blick auf die moderne Küche und die wunderschönen Holzverkleidungen verrät schon jetzt, was die Schüler ab Februar am Eschelsweg erwartet: Pünktlich zu Monatsbeginn eröffnet dort das „Jugendkunsthaus Esche“ seine Pforten. Geboten wird ein buntes Programm an Kreativ- und Bewegungskursen für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren – zum Nulltarif. Initiatorin und Geldgeberin des Jugendkunsthauses ist eine Hamburger Familie, die ungenannt bleiben möchte. „Wir sind gespannt und freuen uns darauf, das Projekt mit Leben füllen zu können“, sagt Einrichtungsleiter Andreas Fleischmann.

Die Wände sind namensgerecht mit Eschenholz verkleidet

Die Teilnehmer können sich beispielsweise in Breakdance oder Hip-Hop versuchen. Darüber hinaus gibt es Kurse für Graffiti und Airbrush, Trickfilm, Songwriting, Zeichnen, Kochen sowie einen Chor. Projektpartner wie „Musica Altona“, die „DeluxeKidz“ (initiiert von Rapper Samy Deluxe) und der Verein „Flagrant“ bieten zusätzliche Kurse für Klavier- und Geigenunterricht, Beatboxen und interkulturelles Theater an. Als Kursleiter hat die „Esche“ ein Team von namhaften Künstlern, ausgebildeten Sozialpädagogen und weiteren Fachkräften engagiert.
Die Angebote laufen ab Februar zunächst bis zum Sommer und orientieren sich anschließend am Schuljahresrhythmus. Kurszeit ist jeweils wochentags zwischen 16 und 20 Uhr. Auch Ferienangebote sind in Planung. Wichtig: Das Programm wendet sich nicht nur an sozial benachteiligte Familien. „Unser Ziel ist es, eine gesunde Mischung zu erreichen“, erklärt Fleischmann.
Die „Esche“ befindet sich mitten in einem Gewerbegebiet zwischen Großer Bergstraße und Königstraße. Es wurden eine ehemalige Tiefgarage und ein Lagerraum aufwendig umgebaut. Auf über 600 Quadratmetern finden sich unter anderem ein Bewegungsraum mit speziellem Fußboden und verspiegelter Wand, eine Atelierwerkstatt sowie weitere Workshop- und Seminarräume. Passend zum (Straßen-)Namen wurden große Teile des Innenraums mit Eschenholz verkleidet. Die „Esche“ kooperiert mit Schulen, Stiftungen und sozialen Beratungsstellen.

Infos/Kontakt:
www.esche.eu
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