Süßes oder Saures - zwei Geisterbräute in Altona unterwegs

Zwei charmante Geisterbräute aus Altona
Hamburg: Große Bergstraße | In den USA schon lange ein Brauch – in Deutschland seit einigen Jahren: Halloween. „Süßes oder Saueres“ ein Spruch von Kindern, welche losziehen, um Süßigkeiten an fremden Haustüren zu erhalten. So auch in Altona. Getroffen habe ich zwei „Geisterbräute“. Zwei charmante 10-jährige Mädchen mit dem Ziel viel Süßes und nichts Saueres zu ergattern. Ergattert haben sie: jeweils eine gut halbgefüllte Tüte mit Schokolade, Weingummi, Kaugummi, Lollies, Brausepulver und Bonbons. Ihre „Opfer“ suchten sie in der gesamten Hospitalstraße und der Virchowstraße. Einmal klingeln, „Süßes oder Saueres“ und die Haustür geht auf. Einmal drin, werden weitere Klingeln an den Wohnungstüren betätigt. Rosa und Luna: „Wir sind kleine Geister, wir essen gerne Kleister. Wenn sie uns nichts geben, dann bleiben wir hier kleben“. Ein Gedicht, welches die beiden kreativ geschminkten Mädchen, sich selbst ausgedacht haben und immer wieder unermüdlich aufsagen. „Weil es Spaß bringt und Süßigkeiten gibt“, so Rosa. Und Luna mit einer aufgemalten kleinen Spinne im Gesicht: „Weil man sich verkleiden kann und Süßigkeiten kriegt“. Das Verkleiden und das Einsammeln von Süßigkeiten motivieren. Rosa mit einem Zylinder und einer aufgeklebten Rose am Zylinder, einem Kleid mit Perlen verziert und rot geschminkten Schmollmund. Luna, mit einem maßgeschneiderten und spinnennetzartigen lila Rock aus Tüll. Zauberhafte Halloween-Gestalten, welche den Brauch des Halloween-Festes, ursprünglich aus Irland stammend mit Charme gestalten. Nahm man lange Zeit an, dass dieser Brauch aus dem keltischen Erntedankfest-Brauch stammt, geht die Wissenschaft inzwischen heute von einem rein christlichen Ursprung aus. Ausgewanderte Iren haben diesen Brauch im 19. Jahrhundert in die USA gebracht. Die Amerikaner brachten den Kürbis mit ins Spiel und die Sitte der Kinder von Süßem oder Saurem begann. Halloween, ein Begriff aus dem Wortstamm „All Hallows' Eve“ und ein seit Ende der 90er-Jahre immer wiederkehrendes Ereignis – besonders für die Kinder. Kann doch so der Süßigkeitenvorrat wieder gefüllt werden.
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