Kopf raus, Schwanz raus und Zack - erste Krabbenpul-WM

Die Sieger der ersten WM-Krabbenpulen
Hamburg: Fischauktionshalle | Hamburg ist für den 1. Mai in der Fischauktionshalle um ein Event reicher: Weltmeisterschaft im Krabbenpulen. 32 Krabbenpul-Kandidaten aus Hamburg und Umgebung rupften Kopf und Schwanz einer Krabbe ab. Gefragte Fingerfertigkeit für 500 Gramm Nordseekrabben, welche in 15 Minuten sauber von ihrer Schale befreit werden mussten.
Veranstalter waren Küstennebel sowie der Veranstaltungsservice Jens Starcklies aus Hamburg. Moderiert vom alster radio 106!8 und umgeben von Krabben-Schlemmerbuden heizte ein Publikum von rund 300 Schaulustigen die hochkonzentrierten zukünftigen Pulmeisterinnen und Pulmeister an. „Das Anstrengende war nicht das Pulen, sondern das Mikrofon der Moderatorin vor meiner Nase“, sagte von Hoesslin am Ende der ersten Runde. in diesem Moment hatte er jedoch schon seinen Einzug in das Finale "erpult". Seinen eigenen Fanclub hatte er mitgebracht. Ganz anders Heike Hengst. Den Blick auf ihre Krabben gerichtet, schaffte es Hengst sogar ihren Appetit auf Krabben zu stillen und schiebte sich genüsslich die Meerestiere in den Mund. „Spaß hat es gemacht, jedoch waren die Krabben zu klein“, so Anja Kühlke. Eine Teilnehmerin mit dem Ergebnis von über 100 Gramm.
Und so hat sich bestätigt, was wir alle schon ahnten: Krabbenpulen ist eine tückische Angelegenheit. Bei einem zu starken Druck auf den Kopf ist das Fleisch Matsch. Bei einem zu schwachem Druck löst sich die Schale nicht. Und dann die Sache mit dem Dreh – stimmt dieser nicht, hält man den Schwanz in der Hand, nicht aber das Fleisch.
Fünf Stunden Fingerfertigkeit in Akkord von vier Runden à acht Teilnehmer, einer Endrunde mit acht Finalisten und einer Gewinnerin. Hengst als WM-Krabbenpulmeisterin mit 200 Gramm gepulten Krabben erhielt zum Mega-Küstennebelglas einen kulinarischen Verwöhnabend für vier Personen. Der gebürtige Ostfriese von Hoesslin (190 Gramm) als Zweiter eine Kiste Küstennebel.
Sven Plath, Veranstaltungsleiter Starcklies: „Solch eine WM gab es in Hamburg noch nie. Sie soll sich von den anderen Attraktionen um den 1. Mai abheben“. Ziel und Wunsch des Veranstaltungsservices Starcklies ist die jährliche Wiederholung der WM mit der Teilnahme der Gewinner des Vorjahres.
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