Juli geht es gut

Ein Küsschen von Hundedame Mimi.
Hamburg: Struenseestraße | Nachdem ich im Elbe Wochenblatt berichtet habe, wie ich zu einem ausgesetzten Hasen kam, der nun Juli heißt, begrüßen mich meine Nachbarn kaum noch, sondern fragen: “Wie geht es Juli?"
Diese Frage möchte ich mit diesen Artikel beantworten. Vorerst möchte ich berichten, dass ich erst später entdeckt habe das der Hase keine Juli ist, sondern ein Julian. Da ich mich aber an den Namen Juli gewöhnt habe, blieb es dabei. Vom engen Vogelkäfig befreit, bekam der Hase fast eine Hälfte von meiner Balkonfläche, die ich ihm hasengerecht eingerichtet habe. Häschenhaus, genügend Auslauffläche und eine eigene Wiese, die ich ihm in einem Blumenkasten wachsen lassen habe, in dem ich Grassamen einpflanzte. Gitter um seine Hasenfläche schützen vor Greifvögeln.

Es stellte sich heraus, dass Juli handzahm ist und auch den Kontakt zu den Menschen sucht. Ein absoluter Schmuser. Gegen Abend, wenn es kühler wird, muss auch ein Häschen schlafen gehen, und dafür ist ein anderer hasengerechter Käfig vorhanden. Aber bevor es losgeht, entspannen wir uns beide vor dem Fernseher, manchmal schlafen wir beide zusammen dabei ein. Juli ist ein sauberer Hase und weiß was sich gehört, wenn es mal brenzlig wird, dann geht er auf seine Toilette. Ich besitze auch eine kleine Hundedame namens Mimi, die total verrückt auf ihren neuen Mitbewohner ist. Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Hin und wieder spielen die beiden zusammen, und wenn sich alles wieder beruhigt hat, gibt es Küsschen von Mimi, die Juli dankend annimmt. Juli geht es gut. und ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie man solch einen Hasen aussetzen konnte.
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Michael Borkowski aus Altona | 18.09.2012 | 12:02  
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