Initiativen und Bürger demonstrieren gegen die Privatisierung der „Bergspitze“ - Goetheplatz – Altona

Menschenkette Goetheplatz gegen die Privatisierung des öffentlichen Raumes
Hamburg: Goetheplatz | Die Initiative annaelbe, Lebendiges Altona e.V., Kein IKEA und Bürger riefen am heutigen Samstag um 12.00 Uhr gegen die Privatisierung der „Bergspitze“ am Goetheplatz in Altona auf. Rund 50 Bürger markierten als Menschenkette mit einem Absperrband den Bereich des geplanten Neubauprojektes der Bruhn Unternehmensgruppe. Einzelne kopierte Spruchblätter säumten das Band. Demnach wird laut den vorliegenden Bauplänen das Gebäudekomplex rund 18 Meter vom Goetheplatz und rund 8 Meter von der Neuen Großen Bergstraße vom bisherigen Standort an sich reißen.
„Mir gefällt nicht, dass da ein 7-stöckiger Klotz gebaut wird“, empörte sich eine Demonstrantin.
Der heutigen Aktion ging eine Informations- und Diskussionsveranstaltung durch das Bezirksamt Altona im Rathaus am 25. Januar voraus. Statt einer regen Bürgerbeteiligung wurden diese mit fertigen Plänen der „Bergspitze“ konfrontiert. „Wir haben nichts dagegen, wenn der Klotz wegkommt. Jedoch sollte der Platz für die Menschen erhalten bleiben“, sagte Dörte Schmidt-Reichard, Initiatorin annaelbe. Gemeint ist damit, dass die Bürger mehr in die Gestaltung des Goetheplatzes eingebunden werden sollen.
Hoffnung setze Schmidt-Reichard auf den dringlichen Antrag eines „Offenen Workshops für die Gestaltung des Goetheplatzes“ durch die Fraktionen von SPD und GAL vom 23. Februar an die Bezirksversammlung Altona. Kritisiert wird neben dem Verkauf öffentlichen Raumes an die Bruhn Unternehmensgruppe auch die Verengung des Goetheplatzes und Neue Große Bergstraße. „Der Neubau nimmt durch die Ausmaße den Bewohnern in den umliegenden Gebäuden Sonne weg“, so weiter Schmidt-Reichard. Initiative annaelbe sieht die Zukunft des Platzes von Schatten umgeben, mit wenig Raum als Treffpunkt für Altonaer Bürger sowie einem entstehenden Windkanal zum „Kitesurfen“.
Zukunftsvision annaelbe: Kämpfen für echte Beteiligung und gegen den Ausverkauf von Hamburgs öffentlichen Orten.
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3 Kommentare
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anna elbe aus Altona | 27.02.2012 | 20:18  
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Inge Hannemann aus Altona | 27.02.2012 | 22:05  
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Katrin K aus Eimsbüttel | 28.11.2012 | 21:14  
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