Hansa-Marathon 2014 am Fischmarktviertel

Die Zuschauermenge feuert die Marathon-Läufer an.
Hamburg: Königstraße | Und wieder war es am letzten Sonntag so weit, der Hansa-Marathon 2014 in Hamburg, Geschätzte 16900 Marathonläufer hatten sich angemeldet und dazu 1500 Staffelteilnehmer um gemeinsam 42,195 Kilometer an den vielen Sehenswürdigkeiten in Hamburg vorbei zu laufen und ihr Ziel zu erreichen. Bei 12 Grad Celsius und bewölkten Himmel gaben die Marathon-Läufer ihr Bestes. Bewundernswert zu beobachten war wieder einmal, mit wieviel Energie, Kraft und Ausdauer jeder der Läufer an den Beifall klatschenden Zuschauer vorbeiliefen. Die Furcht vor einem Anschlag, die im letzten Jahr den Marathonlauf begleiteten, schien in diesem Jahr viel an Gewicht verloren zu haben. Fast leichtfüßig lief eine Flut von Athleten im Bereich des Fischmarktviertels in Altona vorbei.
Einige von ihnen nahmen den Lauf mit Humor: So lief einer als König verkleidet, die quälend lange Marathon-Strecke entlang und hielt dabei noch, scheinbar locker, sein Zepter in der Hand. Eine Läuferinzeigte sich in einem Froschkostüm, das ihr scheinbar nicht hinderlich war. Einer der zahlreichen Läufer trug aber auch eine Fahne bei sich, die an der Besuchermenge vorbei wehte, sie trug die Aufschrift „Peace“.
In der Palmaillie feuerte die Gruppe Fogo do Samba die Marathonläufer auf ihren Trommeln mit afro-brasilianischen Rhythmen an. Am gut besuchten Fischmarkt war die Begeisterung eines italienischen Zuschauers so groß, das er seine gerade auf dem Markt erworbenen Aale an die Läufer verteilte – manch einer nahm sie auch tatsächlich dankend mit. Na, dann guten Appetit, nach solch einem Lauf!
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