Entdeckt: Der verschollene Bronzeteufel von Teufelsbrück befindet sich in Altona

Der verschollene Bronzeteufel von Teufelsbrück?
Hamburg: Jessenstraße | Nachdem die ersten drei aus Holz geschnitzten Teufel von Teufelsbrück nicht so viel Glück mit ihren Standort hatten, weil Sie gestohlen wurden, musste also ein diebstahlsicherer Nachfolger her. Künstlerin Frauke Wehberg modellierte einen vierten Teufel aus Bronze, der von einer Stele aus Mangan-Hartstahl grinsend herabschaute. Nach nur drei Monaten, im Oktober 1981, verschwand auch diese Plastik. So berichtete ich am 10.05.2012 im Elbe Wochenblatt und das er vermutlich als Souvenir mit ins Ausland mitgenommen wurde.
Vor einigen Tagen erhielt ich einen Anruf von einem sehr netten, aber für mich unbekannten Herr, und bekam von ihm die Information, dass der vermisste Teufel, den ich im Elbe Wochenblatt beschrieben hatte, wieder da ist. Das schon seit längerer Zeit und hält sich noch nicht mal soweit entfernt von meinem Wohnort auf. Unglaublich. Das Bronzeteufelchen soll als Dekoration im Technisches Rathaus Jessenstraße Nr. 1-3 stehen. Nach dem aufregenden Gespräch, konnte ich es nicht abwarten sofort dort hinzugehen und mich persönlich davon zu überzeugen. Als ich die Eingangstür vom Technisches Rathaus erreichte, öffnete ich sie und stürmte sofort hinein.
Tatsächlich sah ich gleich auf der rechten Seite, auf einem Holzblock befestigt, das verschollene Kunstwerk von Frauke Wehberg. Aber wie ist er dort hingekommen? Wieso fand er ausgerechnet neben Informationschalter im Foyer seinen Platz? War der Teufel wirklich auf Reisen und fand seinen Weg wieder zurück, weil ihm die Elbluft fehlte? Am Schalter nachgefragt wusste niemand etwas darüber zu erzählen, aber ich bekam eine Telefonnummer, die mir weiterhelfen sollte.
Dort angerufen bekam ich in einen freundlichen Gespräch, meine Antworten. Das Teufelchen ist ein Geschenk von Frau Wehberg persönlich an das Gartenbauamt. Es handelt sich hierbei um eine Miniaturausgabe des echten verschollenen Teufelchen von 1981. Vor etwa zwei Jahren war man an überlegen wie das Foyer dekorativ besser gestalten werden könnte. So entstand die Idee, die Bronzeskulptur in das Technisches Rathaus in der Jessenstraße zu holen und seit dem steht er dort frech in einer Ecke am Fenster und lächelt die Besucher an. Auch wenn es sich hierbei um eine Kopie handelt, gibt die Skulptur ein Stück Geschichte von Teufelsbrück wieder und ist absolut sehenswert. Aber wo sich weiterhin das Original befindet, die Frage bleibt offen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.