Bergspitze Altona - SPD und Grüne fordern zügigen Bauvorbescheid vom Bezirksamt

Hamburg: Große Bergstraße | Die Bezirksversammlung Altona wird am Donnerstag über ein bedeutsames Bauvorhaben in der Nachbarschaft des geplanten IKEA-Möbelhauses beraten. Auf Antrag von SPD, Grünen und FDP wird das Bezirksamt aufgefordert, für die sogenannte Bergspitze am Goetheplatz unverzüglich den Bauvorbescheid zu erteilen. Bereits im November 2011 hatte der Bauausschuss eine neue Fassung des Bauvorbescheides beschlossen. Weil das Bezirksamt dem jedoch bislang nicht gefolgt war, haben die Fraktionen den dringlichen Antrag an die Bezirksversammlung gestellt.

Das Bauvorhaben auf der Bergspitze, wo Neue Große Bergstraße und Große Bergstraße spitz aufeinander treffen, berücksichtigt in hervorragender Art und Weise das Ziel der Revitalisierung der Großen Bergstraße als Einkaufszentrum. Es steht im Einklang mit der Zukunftssicherung des Wochenmarktes am Standort Neue Große Bergstraße und ermöglicht zudem neben der Ansiedlung leistungsstarker Einzelhandelsbetriebe auf 2000qm Verkaufsfläche den Bau von 50 Mietwohnungen.

Es gibt einen alten, aber noch gültigen Bebauungsplan, der ein deutlich überdimensioniertes Bauvorhaben zulassen würde. Durch Verhandlungen mit dem Vorhabenträger und der Verwaltung ist es der Bezirkspolitik jedoch gelungen einen Kompromiss zu finden, der alle Anforderungen an den Standort berücksichtigt. In diesem Sinne fordert die Bezirksversammlung die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) auf, die zügige Entwicklung der Bergspitze positiv zu begleiten, weil etwaige Bedenken gegenstandslos seien.

Mark Classen, der baupolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Altona: „Es ist an der Zeit zu handeln. Unser Ziel ist, dass die Bergspitze zeitgleich mit dem benachbarten IKEA fertiggestellt wird. Wenn es jetzt nicht zügig losgeht, dann wird die Bergspitze womöglich in den nächsten zehn Jahren nicht bebaut. Aber genau das wollen wir Sozialdemokraten für diesen exponierten Platz im Einkaufszentrum von Altona verhindern.“

Gesche Boehlich, baupolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion Altona: „Nach langen Beratungen mit allen Beteiligten muss jetzt gehandelt werden und die Baugenehmigung erteilt werden. Eine Stagnierung der Weiterentwicklung ist für Altona-Altstadt nicht hinnehmbar und entspricht nicht den Sanierungszielen für die sich alle ausgesprochen haben.“
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4 Kommentare
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Reiner Bachmeier aus Altona | 26.04.2012 | 12:29  
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anna elbe aus Altona | 26.04.2012 | 12:49  
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Thomas Leske, Dr. med. aus Altona | 27.04.2012 | 12:54  
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Reiner Bachmeier aus Altona | 29.04.2012 | 18:51  
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