Tierschutzpartei fordert den Erhalt der Auslauffläche für Hunde im Jenischpark!

Svenja Walter, Tierschutzpartei mit "Bones"
SPD, Grüne und Linke stimmen für die Abschaffung der beliebten “Hundewiese” im Stadtteil Altona. Die Wiese im Süden des Parks liegt direkt an der Elbe und wird von vielen Bewohnern der umliegenden Stadtteile rege genutzt. Die Tierschutzpartei Hamburg als Lobby der Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler setzt sich für eine Umzäunung der Auslauffläche ein und ist empört über die Pläne der Politik, diese wichtige Fläche für die Tiere aufzugeben. Da die Fläche an das Naturschutzgebiet Flottbektal angrenzt, ist eine Umzäunung unumgänglich. Eine Abschaffung der beliebten Hundewiese ist eine Zumutung für Mensch und Tier.

Die Zahl der Auslaufflächen für Hunde geht dramatisch zurück und dass, obwohl der Zuwachs von Hunden in Hamburg beachtlich gestiegen ist. Die Anzahl der Hunde ist seit 2012 um fast ein Viertel gestiegen (2012: 60.000 Hunde, 2016: 73.394 Hunde) Im gleichen Zeitraum gingen rund 6.000 Quadratmeter Auslauffläche verloren. Für die Tierschutzpartei ein Skandal!
Es gibt noch rund 230 Auslaufflächen in Hamburg. Rot-Grün dezimiert diese Flächen aber kontinuierlich. Die vorgeschriebene Zwei-Kilometer-Umkreisregelung für Hundeauslaufflächen wird von Rot-Grün konsequent missachtet.

Die Bezirksversammlung Altona muss der Abschaffung des Freilaufs im Jenischpark noch zustimmen. Durch die deutliche Mehrheit für Grüne, SPD und Linke ist dies allerdings so gut wie besiegelt.

Durch die Zunahme an Hunden in Hamburg ist der Stadt eine zusätzliche Einnahme von ca. 350.000 Euro Hundesteuer entstanden. Die gesamten Einnahmen durch die Hundesteuer liegen bei rund 3,658 Millionen Euro im Jahr.

Obwohl die Tierschutzpartei grundsätzlich gegen jegliche Besteuerung von Tieren ist (denn Tiere sind keine Sachen sondern Lebewesen) so fordert die Partei, dass dann wenigstens diese Einnahmen in den Ausbau der Infrastruktur für Hunde investiert werden.

Die Hundesteuer kommt derzeit nicht den Tieren zugute. Daran übt die Tierschutzpartei scharfe Kritik: "Die Einnahmen der Stadt aus der Hundesteuer, müssen zu 100 Prozent in die Verbesserung der Situation für Tiere in Hamburg fließen! Dazu gehört der Ausbau von Freilaufflächen, Investitionen für Tierheime, Maßnahmen der Stadtreinigung (Gassibeutel etc.). Die Hundehalter dürfen fleißig zahlen, während sich die Haltungsbedingungen zunehmend verschlechtern. Das darf einfach nicht sein!” sagt Martin Buschmann, Bundestagskandidat und Vorstandsmitglied der Tierschutzpartei.

“Auslaufflächen sind für urbanisierte Hunde und deren Halter unverzichtbar. Die Tierschutzpartei möchte, dass die Freie und “Hundestadt” Hamburg weiter ausgebaut wird und dass die Flächen erweitert und nicht verringert werden!” so Svenja Walter, zweite Landesvorsitzende der Tierschutzpartei Hamburg und Kandidatin bei der kommenden Bundestagswahl.
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