„Schenefeld: sozial, gesund, bunt“

Schenefeld: Markt der Möglichkeiten |

Selbsthilfegruppen und Einrichtungen präsentierten sich auf Markt der Möglichkeiten

R. Schwarz, Schenefeld
Glückspielsucht, Alkoholmissbrauch und Drogen können Menschen ins Unglück stürzen – doch es gibt auch Hilfe und Unterstützung. Wie die aussehen kann, zeigten am Sonnabend Selbsthilfegruppen, Initiativen und Hilfsangebote. Sie beteiligten sich am „Markt der Möglichkeiten“: An zahlreichen Ständen vor und im Schenefelder Rathaus informierten Gruppen und Organisationen wie etwa die Lebenshilfe Schenefeld, die Arbeitsgruppe (AG) Barrierefreihei oder das Freiwilligen Forum Schenefeld. Motto: „Schenefeld – sozial, gesund, bunt.“
Neben vielen bekannten Initiativen stellte sich auch die Schenefelder Tafel vor, die bereits rund 70 Mitglieder hat, erklärte Vorstandsmitglied Hannelore Buchner-Müller: „Wir haben eine ehemalige Lagerhalle mit Büro gefunden, hier soll später die Ausgabestelle für Lebensmittel entstehen. Wir brauchen jetzt Zeit, um die Räume zu renovieren.“ Die Nachfrage nach günstigen Lebensmitteln sei auf jeden Fall vorhanden, erklärte sie: „Wir haben in Schenefeld rund 600 Bedürftige, und das sind nicht nur Hartz-IV-Empfänger, sondern auch viele Menschen mit einer geringen Rente.“ Bereits zwei Bäckereien hätten ihre Zusage gegeben, die Tafel mit Lebensmittelspenden zu unterstützen, ergänzte Irma Jantzen, ebenfalls Vorstandslady: „Wir haben zudem bei Lebensmittelmärkten angefragt, es gibt auf jeden Fall eine positive Resonanz.“ Die Tafel finanziert sich über Spenden.
An einem anderen Stand informierte die Suchtberatungs- und Präventionsstelle Schenefeld – Halstenbek – Rellingen der Arbeiterwohlfahrt. „Wir gehen auch in die Schulen und sprechen über die Themen Gewalt, sexuelle Übergriffe und Sucht“, erklärt Leiterin Anita Schanz-Lorifice.
Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Hilfseinrichtungen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es im benachbarten Schenefeld so ein breites Angebot an Selbsthilfegruppen gibt“, sagte Vera Sanmann (46) aus Lurup. Sie selbst war aus „purer Neugier“ gekommen, um sich über Gruppen im Gesundheitsbereich zu informieren.
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