Rotarier-Weihnachtsmann beschenkt Kinder

Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (2. v. l.) und der Weihnachtsmann beschenkten gemeinsam mit den Rotariern Franziska Osmers (r.) und Klaus Geest die „Kräla“-Kinder. Versteckt hinterm Radiorecorder hilft Else Matzen. Ihr Mann Willy ließ sich entschuldigen, konnte nicht bei der Bescherung dabei sein. Foto: mars
Schenefeld: KräLa |

Krähenhorst/Alte Landstraße: Rotary Club Schenefeld unterstützt Mädchen und Jungen

von Marcus Schmidt und René Dan

"Leise rieselt die Vier, auf das Zeugnispapier“: Am Freitag unterhielten Kinder des Treffpunkts „Kräla“ mit solchen neuen, aber auch besinnlichen Texten und Liedern Nachbarn, Eltern sowie Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. „Das Ehepaar Matzen betreibt die Kräla ausschließlich ehrenamtlich – das ist nicht selbstverständlich!“, so die Bürgermeisterin zum Engagement von Else und Willi Matzen, den Gründern der Interessengemeinschaft Krähenhorst/Alte Landstraße (KräLa).
In der Siedlung Krähenhorst/Alte Landstraße überraschten neben dem Weih-nachtsmann auch Schenefelder Rotarier. Klaus Geest und Fran-ziska Osmers überreichten der Kindergruppe einen „mittleren dreistelligen Betrag“, kleine
Päckchen – und einen „Ghetto-blaster“, also einen riesigen Radiorecorder. Das sorgte für leuchtende Kinderaugen.
Die Lütten glücklich zu machen ist auch ein Ziel der Rotarier, die sich seit Jahren für den Nachwuchs in der Siedlung einsetzen. Nicht immer leben die Kinder auf der Sonnenseite des Lebens. Oft ist das Geld knapp, und ein Teil der Menschen muss sich in neuer Umgebung zurechtfinden: Viele kommen aus Russland. Und so sagt Rotarier-Pressesprecher Diethart Goos: „Wir wollen den Kindern eine Freude machen, aber auch das multikulturelle Zusammenleben unterstützen.“
Die 49 Mitglieder des Rotary Clubs Schenefeld, weiß Diethart Goos, würden sich freuen, wenn auch andere Bürger, Institutionen oder Vereine sich für Kinder einsetzen würden. „Mehr Menschen sollten sich um ihre Mitmenschen kümmern – in Zeiten knapper öffentlicher Kassen ist Gemeinsinn um so wichtiger“, betont Diethart Goos.
Das haben Else und Willy Matzen früh erkannt und setzten sich insbesondere für die Kinder der Siedlung ein. Für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz bekamen die beiden 2008 den Ehrenpreis der Stadt Schenefeld verliehen.
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