Ole: Soulsänger aus Schenefeld in Casting-Show

Mit Udo Lindenbergs „Cello“ überzeuge Ole Feddersen die Zuschauer der Castingshow „The Voice of Germany“. Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner
Schenefeld: Gymnasium Schenefeld |

Ole Feddersen überzeugt in der Casting-Show „The Voice of Germany“

Wieder bestätigt sich: Schenefeld ist einer der besten Orte, um Pop-Talente zum gedeihen zu bringen –unterstützt von Hamburgs Westen. Seit
Wochen bestätigt der Sänger Ole Feddersen, der auch unter dem Künstlernamen OleSoul auftritt, diesen Trend, der mit Fettes Brot begann: Ole weiß in der Casting-Show „The Voice of Germany“ Juroren zu überzeugen, darunter die Popsängerin Nena und Soulsänger Xavier Naidoo. Doch auch die Fernsehzuschauern unterstützen den Künstler: So wurde der 37-Jährige am Freitag in der Sendung von Pro7/Sat 1 vor allem dank vieler Anrufer eine Runde weitergewählt.
Ole fasziniert eher mit Soul- und Rocksongs. Doch am Freitag konnte er sich dank ein-
er deutschsprachigen Ballade durchsetzen: Mit „Cello“, Udo Lindenbergs neuestem Top-Hit, vermochte der in Schenefeld Aufgewachsene die Fernseh-Zuschauer zu begeistern. Sie wählten ihn eine Runde weiter.
Viele dürften auch aus Schenefeld und der Sternschanze angerufen haben: In der Düpenau-stadt ist Ole Feddersen aufgewachsen, er gründete mit Boris Lauterbach, dem späteren „König Boris“ von Fettes Brot, eine Schülerband.
2001 folgte Oles Debütalbum „OleSoul“, und unter diesem Künsternamen erreichte er 2006 den fünften Platz bei Stefan Raabs zweitem Bundesvision Song Contest. Zu diesem Zeitpunkt lebte Ole in der Schanze: Dort hat er musiziert, Songs geschrieben und sie im Studio aufgenommen. 2010 ist er nach Lübeck zu seiner Freundin gezogen – und kämpft jetzt in Berlin um den Einzug ins Finale als Stimme Deutschlands.
Befreit von einer scheinbar tonnenschweren Last warf Ole am Freitag, nach Bekanntgabe seines Einzugs in Viertelfinale, seinen Hut ins Publikum. „Auf der Bühne ist die Freude wie eine Explosion“, erklärt Ole gegenüber dem Wochenblatt. Er ergänzt: „Doch im Anschluss folgt realtiv schnell die Trauer über das Scheitern der liebgewonnenen Kolleginnen und Kollegen – in diesem Fall eines echten Freundes“: Bennie. Ole fügt jedoch mit Blick auf das nächste Ausscheidungssingen hinzu: „Aber weiter gehts, denn nach der Show ist vor der Show.“ Und die beginnt am Freitag, 20. Januar, um 20.15 Uhr auf Sat 1.
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