Musik, Strom-Crash und Spaß

Mit klassischem Rock’n’Roll und stilecht gespieltem Rockabilly überzeugten die „White Lines“ in Schenefeld beim Fest zur Feier von 40 Jahren Stadtrechte. Foto: rs
Schenefeld: Rathaus-Vorplatz |

Starkregen ließ Veranstalter kurz bangen – doch dann Top-Feier zu Schenefelds 40. Geburtstag

Reinhard Schwarz, Schenefeld
Das Programm hatte es in sich: Drei Tage lang feierten die Schenefelder 40 Jahre Stadtrechte. Denn am 1. Juli 1972 wurde aus dem Dorf eine Stadt mit mittlerweile fast 20.000 Einwohnern. Das galt es zu feiern. Die Veranstalter hatten einiges aufgefahren, von Fräulein Menke – eine Ikone der Neuen Deutschen Welle in den 1980ern – bis hin zu Ole Soul und Dustin Reikischke für die etwas Jüngeren. Für die beiden Sänger ein Heimspiel, denn sie sind in Schenefeld aufgewachsen. Zwischendurch spielten immer wieder Bands wie „White Lines“ oder „Private Imitate“, die mit Rock’n’Roll oder Rock-Cover-Songs für Stimmung sorgten.
Den Besuchern gefiel die bunte Mischung offenbar. „Es ist alles ganz gemütlich aufgebaut“, sagte Richard Heil, der schon seit mehr als 40 Jahren in Schenefeld lebt. „Es ist hier sehr nett gemacht“, lobte eine in Schenefeld geborene 44-Jährige.
Organisator Bernd Langmaack zeigte sich „zufrieden mit dem Zuspruch“. Einmal jedoch muss- te er kurzzeitig um die Veranstaltung bangen: Am Freitag hatte Starkregen die Stromversorgung der Bühne unterbrochen, sodass 20 Minuten überhaupt nichts mehr ging. Langmaack: „Die Techniker haben aber in Rekordzeit die Kabel ausgetauscht.“ Die Party konnte weitergehen.
Vor der Bühne fanden sich vereinzelt wagemutige Tänzer, die sich zur Musik bewegten. Doch die Mehrzahl der Schenefelder blieb lieber brav an den Tischen und unterhielt sich bei Bier, Wein und alkoholfreien Getränken. Für die Kinder gab es ein ganzes Areal, auf dem sie sich austoben konnten, inklusive Hüpfburg und Torwand.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgte die Aktion „Sind Sie Schenefelder und haben 40 Freunde?“ SPD-Chef Gerhard Manthei konnte 40 Freunde vorzeigen und spendete seine 40 gewonnenen Getränke- und Essens-Gutscheine für 30 Kinder und ihre Betreuer aus der weißrussischen Partnerstadt Luninez, die zurzeit in Schenefeld zu Gast sind. Manthei konnte noch etwas verschenken – Reisegutscheine an die drei Gewinner des Schreibwettbewerbs der SPD: Elke Wedemann (erster Preis), Ingrid Lässig (zweiter Preis) und Günter Meier (dritter). Das Thema war naheliegend: „40 Jahre Stadt Schenefeld.“
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