„Männer, die weinen, sind gut!“

Ole zeigte sich mit dem Song „Weinst Du?“ von seiner gefühlvollen Seite. Foto:SAT.1/ProSieben/Richard Hübner
Schenefeld: Gymnasium Schenefeld |

Der Schenefelder Ole Feddersen ist bei „The Voice of Germany“ im Halbfinale

von Julia Vellguth

Um 21.03 Uhr fielen die erlösenden Worte. „Wir nehmen Ole!“ verkündeten The Boss Hoss bei der Live-Show von „The Voice of Germany“ von Sat 1 und Pro Sieben am Freitagabend. Gemeint war damit niemand Geringeres als der Schenefelder Musiker Ole Feddersen. Mit dem Echt-Song „Weinst Du?“ sang er sich zwar nicht sofort in die Herzen der Zuschauer, die seine Konkurrentin Ivy Quainoo (19) per Telefon-Voting direkt in die nächste Runde wählten. Doch seine Coaches entschieden sich für den 37-Jährigen, der damit ins Halbfinale einzieht, und verabschiedeten sich von Ramona Nerra (32).
Ole Feddersen ist in Schenefeld aufgewachsen und zur Schule gegangen und lebte die letzten Jahre in der Hamburger Schanze, bevor er vor Kurzem nach Lübeck zog. Der Musiker, der in der Szene auch als „OleSoul“ bekannt ist, sang seine Ballade mit weißem Jackett und schwarzem Hut und mit viel Gefühl. Und auch nach dem Auftritt gab der 37-Jährige zu: „Ich bin eine Heulsuse, ich weine echt oft.“ Das überzeugte auch Jurorin Nena, die entgegnete: „Männer, die weinen, sind gut.“
So überzeugt von seinem eigenen Auftritt zeigte sich Ole im Interview nach der Show schon nicht mehr. „Gesanglich war es keine Topleistung“, stellte er fest. „Aber im Finale knallt es dann richtig.“ Die letzten acht Kandidaten von „The Voice of Germany“ treten am kommenden Freitag, 3. Februar gegeneinander an. Dann entscheidet sich, welches Talent die Coaches jeweils mit ins Finale nehmen. Für die Schenefelder heißt es also noch einmal: Daumen drücken für Ole!
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