Lebenshilfe: Etappe auf dem Weg zur Normalität

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Lebenshilfe: Neuer ehrenamtlicher Vorstand gewählt – Ziel: neue Vereinsstrukturen

Connie Neumann, Schenefeld
Die Lebenshilfe Schenefeld hat einen neuen Vorstand. Künftig wird Christine Heins (45) die Geschicke des Vereins bestimmen – vermutlich aber nur als Übergangslösung. Denn die neue Vorsitzende plädiert dafür, künftig einen hauptamtlichen Vorstand einzurichten. Bis Anfang September soll eine Entscheidung hier-über getroffen werden.
Zur Erinnerung: In den vergangenen Monaten hatte die Lebenshilfe Schenefeld für jede Menge negativer Schlagzeilen gesorgt. Der Landesverband hatte den Schenefeldern sogar mit dem Rausschmiss gedroht.
Auf der Mitgliederversammlung wurde von den anwesenden 167 Mitgliedern nun ein personeller Neuanfang gemacht. An Stelle von Michael Freundt hat Christine Heins den Vorsitz übernommen. Sie war bislang noch nicht Mitglied der Lebenshilfe. Die Schenefelder Versicherungsmaklerin wurde aus der Elternschaft vorgeschlagen, da sie durch die ehrenamtliche Betreuung einer Seniorin in einer Wohngruppe bekannt war. Zweite Vorsitzende wurde Diplom-Psychologin Gerlinde Bernstorff aus Berlin. „Ich werde mir zunächst einen Überblick verschaffen und dann sehen, wo wir anfangen“, sagt Christine Heins.
Klar ist: Der neue Vorstand wird vermutlich nur eine Übergangslösung sein. Ohne Hauptamtliche, allein mit ehrenamtlichem Engagement, lässt sich die Arbeit nicht bewältigen. Deshalb soll ein hauptamtlicher Vorstand, der von einem Aufsichtsrat kontrolliert wird, eingerichtet werden. Ebenso ein Elternbeirat und eine Vertretung der betreuten Menschen.
In den nächsten Wochen soll die interne Diskussion hierüber abgeschlossen werden. Solange wird der vom Landesverband angedrohte Rauswurf auf Eis liegen.
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