HSV-Star zum Anfassen

Ansturm auf die Unterschrift des Idols: Im Anschluss an die Fragerunde verteilte HSV-Profi Dennis Diekmeier Autogramme. Foto: lst
Schenefeld: Blau-Weiß 96 Schenefeld |

Profi Dennis Diekmeier zu Gast imSchenefelder Fußballcamp

von Laszlo Steinwärder

Die jungen Teilnehmer des Fußballcamps von Blau-Weiß 96 warten bereits aufgeregt, als Dennis Diekmeier, Rechtsverteidiger beim HSV, die Halle Achter de Weiden betritt. Conni Thau, Organisatorin des Fußballcamps von Blau-Weiß 96, sagt lächelnd: „Wir haben euch noch einen Spieler mitgebracht.“ – „Diekmeier“, ruft eines der Kinder geradezu ehrfurchtsvoll.
Doch der 22-Jährige ist zurzeit verletzt und kann nicht mitspielen. Er musste sich die 0:4 Niederlage seiner Manschaft gegen Hoffenheim vor dem Fernseher anschauen, weil er zur Behandlung in Hamburg geblieben war. Statt nach Sinsheim kam der Profi-Fußballer also ins ebenso beschauliche Schenefeld – und machte damit den 60 fußballbegeisterten Kindern zwischen sieben und 14 Jahren eine große Freude.
Zum zwölften Mal veranstaltet Blau-Weiß 96 das Fußballcamp „und immer war ein Profi vom HSV hier“, erzählt Conni Thau stolz. Das einwöchige Camp findet jedesJahr direkt nach Ostern statt. Es geht dabei nicht darum, Talente zu entdecken oder zu fördern. Die Organisatoren verfolgen das Ziel, „den Kindern den Sport und die Gemeinschaft beizubringen und ihnen eine Beschäftigungsmöglichkeit zu bieten“, so Fußballabteilungsleiter Andreas Wilken.
Wegen der Baustelle auf dem Sportplatz Achter de Weiden ist in diesem Jahr nur Platz für 60 Kinder. Sonst sind es 75. Für das Training werden die Jungs und Mädchen in vier Gruppen aufgeteilt und nach Alter eingeteilt. Zwei davon trainieren in der Halle und die beiden anderen auf dem Rasenplatz. Diekmeier schaut bei allen kurz vorbei.
Bei der anschließenden Gesprächsrunde wird der erfahrene Profi mit Fragen gelöchert. Dabei versichert er, dass der HSV auf keinen Fall absteigt und findet Zuspruch bei den Kids. „Die schaffen das“, ist sich auch der 10-jährige HSV-Fan Kevin sicher.
Ebenso auf die Frage welchen Verein er denn am wenigsten möge, hat der Abwehrspieler die passende Antwort parat. „St. Pauli natürlich“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht und löst damit kollektiven Jubel bei den Kindern aus.
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