Erfolg für Ini gegen Bebauung in der Natur?

Die Bürgerini "Wohnqualität im Grünen" setzt sich dafür ein, Schenefelds Grünflächen und Landschaftsschutzgebiete zu erhalten. Foto: da
Schenefeld: Schenefeld |

„Wohnqualität im Grünen“: 2.538 Unterschriften für Bürgerbegehren

Historischer Erfolg? 2.538 Unterschriften haben Vertreter der Bürgerinitiative „Wohnqualität im Grünen“ Bürgermeisterin Christiane Küchenhof übergeben. Das Ziel der Aktiven um Rüdiger von Ancken: Sie wollen ein Bürgerbegehren, das zu einem Bürgerentscheid führen soll. Damit soll ein neuer sogenannter „Flächennutzungsplan“ verhindert werden. Dieser „F-Plan“ regelt, welche Gebiete Schenefelds als Grünflächen erhalten bleiben und welche bebaut werden können. Die Ini fürchtet, dass Schenefeld weitgehend zubetoniert wird – was Vertreter der Stadt und Politik zurückweisen.
Doch zunächst prüft der Kreis, ob die Fragestellung rechtlich zulässig formuliert war. Das Ergebnis der Prüfung stand bis Redaktionssschluss noch nicht fest.
Die Ini will neuen Bauvorhaben einen Riegel vorschieben, indem diese praktisch unmöglich gemacht werden. Hierfür soll der Landschaftsplan, der Landschaftsschutzgebiete aufweist, festgezurrt werden.
Angesichts der prall gefüllten Unterschriftenlisten freut sich Ini-Sprecher Rüdiger von Ancken bereits: „Das ist sensationell!“ Die meisten Bürger seien gut informiert gewesen – und wer noch Fragen hatte, wurde aufgeklärt.
Innerhalb weniger Tage hat die Initiative, unterstützt von den Grünen und engagierten Anwohnern, die Unterschriften gesammelt. „Das war keine Überraschung“, sagt Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD). „Es ist leicht, Unterschriften zu sammeln“, so das Stadtoberhaupt.
Sie habe mit einem Bürgerbegehren gerechnet, sagt Christiane Küchenhof. Wenn der Kreis Pinneberg die Fragestellung für zulässig erklärt, prüft die Stadt, ob die Unterschriften gültig sind. Die erforderlichen 1.485 Unterschriften für einen Bürgerentscheid dürfte die Ini lässig nehmen. Und so sagt selbst Bürgermeisterin Christiane Küchenhof: „Wenn das Bürgerbegehren zulässig ist, werden die Bürger abstimmen.“
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
6
Mathias Schmitz aus Schenefeld | 26.01.2012 | 13:28  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.