Die „rechte Hand“ der Bürgermeisterin geht

Nach 43 Jahren in der öffentlichen Verwaltung geht Jürgen Dittrich (64), Leiter des Fachbreichs Zentrale Aufgaben der Stadt Schenefeld, in den Ruhestand. Foto: da
Schenefeld: Schenefeld |

Jürgen Dittrich, die Nummer zwei im Rathaus, bald im Ruhestand

Unter den rund 60 Rathausmitarbeitern der Stadt Schenefeld gibt es nur drei, an deren Einstellung Jürgen Dittrich in den vergangenen Jahrzehnten nicht beteiligt war. Arbeitet Jürgen Dittrich doch schon seit 47 Jahren im Öffentlichen Dienst, davon 37 Jahre bei der Stadt Schenefeld und stets war er auch in der Personalabteilung beschäftigt. Am Freitag geht er als Leiter des Fachbereiches Zentrale Aufgaben der Stadt Schenefeld in den Ruhestand.
Die neue „rechte Hand“ der Bürgermeisterin wird ab 1. Ok-tober Rathausmitarbeiter Melf Kayser. Auch an dessen Einstellung war Jürgen Dittrich beteiligt: „Er ist ein sehr guter Nachfolger“, sagt der 64-Jährige und fügt hinzu: „Die Verwaltung bleibt in guten Händen.“
So übergibt der gebürtige Appener auch „ein gut bestelltes Feld“ an Melf Kayser, wie Dittrich erläutert. Seit zehn Jahren hat der 1,67 Meter große Mann sein Büro direkt gegenüber dem des Stadtoberhauptes. Und an allen wichtigen Entscheidungen hat Jürgen Dittrich mitgewirkt. Sei es bei der Vorbereitung der Städtepartnerschaft mit dem weißrussischen Luninez, die Bürgermeister Günter von Appen unterzeichnete, sei es bei der Besiegelung der Partnerschaft mit dem französischen Voisins durch Bürgermeis-terin Christiane Küchenhof.
„Es ist eine ganz tolle Zusammenarbeit“, beschreibt Ditt-rich die Kooperation mit dem Stadtoberhaupt. Und Christiane Küchenhof bestätigt: „Ich lasse ihn nur schweren Herzens gehen.“
Am 7. Oktober wird Jürgen Dittrich mit einem Empfang offiziell verabschiedet. „Mir hat meine Arbeit immer Spaß gemacht, aber ich freue mich jetzt auf einen neuen Lebensabschnitt.“ Mit dem Arbeitsrecht wird sich Jürgen Dittrich, der selber manchmal Kündigungen durchfechten musste, auch künftig beschäftigen: Das Ver.di-Mitglied bleibt ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht in Erfurt.
Für Tennis und Golf wird der verheiratete Vater eines Bankers künftig mehr Zeit haben. Auch als neuer Vorsitzender des Tenniclubs Sülfeld möchte Jürgen Dittrich mit Sohn Tim (37) sportlich auf der Erfolgsspur bleiben: „Wir wollen wieder Clubmeister werden.“
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