„Bürgerwiese“: Jetzt kommt der Rasen

Entscheidung vor den Ferien: Ausschussmitglieder Frank Grünberg (SPD), Susanne Broese (CDU) und Gerd Lohmann (CDU) freuen sich auf die Bürgerwiese. Foto: mars
Schenefeld: Bürgerwiese |

50.000 Euro sind investiert, 26.000 Euro folgen – vor allem für Beleuchtung und Sitzbänke

Marcus Schmidt, Schenefeld
Zehn Interessierte, fast alles Politiker, waren im strömenden Regen zur öffentlichen Begehung der Bürgerwiese gekommen“ – Susanne Broese (CDU), Vorsitzende des Bauausschusses, hatte Verständnis fürs Fernbleiben von Bürgern. Für Schenefelder entsteht derweil eine kleine „grüne Lunge“, parkartig gestaltet für Naherholung, Sonnen, Spaziergehen, Jogging und Grillen.
Susanne Broese und vielen weiteren Politikern gefällt, was zwischen Seniorenresidenz, Stadtzentrum Schenefeld, Harry-Brot, Schnellstraße, Seniorenresidenz, Schule, Spielplatz und Wohnsiedlung entsteht: Eine runde Wiese, 80 Meter im Durchmesser, mit einem Gehweg drumherum. Die Bürgerwiese erhält jetzt die Samen für den Rasen. Gespendete Bäume der Rotarier, alte Baumriesen, Büsche und sogar Hasen bilden schon jetzt eine kleine Idylle. Ein Mehrheitsbeschluss der Ratsversammlung in 2011 macht es möglich: Etwa 50.000 Euro hat die Stadt bereits investiert. 26.426,37 sind noch übrig. 35.000 Euro stammen aus Geldern, die für gefällte Bäume gezahlt wurden.
Die Wunschliste für die Verwendung des verbliebenen Geldes ist lang, Grillanlagen und ein Trimmpfad für Senioren gehören dazu. Doch die 26.426,37 Euro, so der Konsens unter den Fraktionen, sollen insbesondere für die Beleuchtung aus sparsamen
Dioden und für Sitzbänke, ergänzt um Papierkörbe, verwendet werden.
Die CDU plädiert dafür, dass Geld noch in diesem Jahre auszugeben. Broese: „Die Beleuchtung ist aus Sicherheitsgründen besonders wichtig.“ Nach Beratung in der Fraktion ist auch die SPD auf diese Linie eingeschwenkt. Frank Grünberg (SPD) stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses, verspricht: „Noch vor der Sommerpause wird es eine Entscheidung über die weitere Gestaltung geben.“ Und: „Wir werden die Prioritätenliste von oben nach unten abarbeiten.“
Angesichts der Fortschritte bei der Bügerwiese kritisiert Manfred Pfitzner, Chef der Wählervereinigung „Bürger für Bürger“, die Politik: „Die haben auf 'Teufel-komm-raus' entschieden.“ Andererseits hat die BfB mit Blick auf vollendete Tatsachen ihren Widerstand gegen das Projekt aufgegeben. Pfitzner: „Wir sind der Meinung, nun muss das Beste daraus gemacht werden.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.