Allen die Teilhabe ermöglichen

Gerd Nodorb (l.) vom Projekt Q8 wird ein Impulsreferat halten, Karsten Schaffer von der Lebenshilfe Schenfeld moderiert die Diskussion darüber, wie Schenefeld dem Bedarf aller Bürger gerecht werden kann. Foto: da
Schenefeld: Rathaus Schenefeld |

Markt der Möglichkeiten am 29. September: Inklusion im Fokus

René Dan, Schenefeld/lurup
Schenefeld – sozial, gesund, bunt!“ So lautet das Motto des „Marktes der Möglichkeiten“, den die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit und die Schenefelder „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.“, unterstützt von der Stadtverwaltung, veranstalten. Am Sonnabend, 29. September, präsentieren sich von 14 bis 18 Uhr mehr als 30 Institutionen im und vor dem Rathaus mit einem vielfältigen Programm.
Für 16 Uhr ist eine Podiums-
diskussion der Sozialexperten der Rathausfraktionen am Holstplatz 3-5 geplant. Das Impulsreferat hierfür hält Gerd Nodorp – im Lurup bestens bekannt als Leiter des Quartiersentwicklungprojektes „Q8“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Das „Q“ steht für Quartiere – in sechs Quartieren wird das Projekt durchgefährt – und die „8“ für acht Lebensbereiche, darunter Wohnen, Arbeit und Beschäftigung oder Gesundheit und Pflege.
Das übergeordnete Ziel des Projektes bestehe darin, so Gerd Nodorp, „inklusive Strukturen“ miteinander zu verbinden: „Es geht um einen Stadtteil für alle“, erklärt der Sozialpädagoge und Betriebswirt. Er fügt hinzu: „Alle sollen mit bedacht werden.“ Hierfür sollen Angebote für alle Menschen entwickelt werden.
In seinem Referat wird Gerd Nodorp, der in Schenefeld lebt, von seiner Arbeit in Lurup berichten. Die Sozialpolitiker werden dann beispielsweise erörtern, inwiefern Erfahrungen übertragbar sind. Karsten Schaffer von der Lebenshilfe Schenefeld wird moderieren.
Wie aber sieht die Bilanz der Teilhabe in Schenfeld aus? „Menschen mit Behinderung haben viele Möglichkeiten, sich zu beteiligen“, sagt Karsten Schaffer. Als ein großes Defizit sieht er jedoch, wie Bürgermeisterin Chris-tiane Küchenhof, „dass es nicht ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit Behinderung gibt – und der auch noch barrierefrei ist“. Ähnlich die Analyse von Gerd Nodorb: „In einer älter werdenden Gesellschaft wollen die Menschen möglichst lange bei sich zu Hause wohnen.“ Das stelle Anforderungen an die Gesellschaft. Wie Schenefeld darauf reagieren kann, auch darüber können Interesierte am 29. September diskutieren.
Wer am Markt der Möglichkeiten teilnehmen will, ruft Karsten Schaffer an: Tel. 830 40 44/45.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.