Alarmsignal Schlafstörung

Wann? 17.11.2011 19:00 Uhr bis 17.11.2011 21:00 Uhr

Wo? Schenefeld, Holstenplatz 5, 22869 Schenefeld DE
Gleichstellungsbeauftragte Ute Stöwing und Jürgen Schröder von der AOK wollen mit ihrer Veranstaltung über die dramatischen Folgen von Schlafstörungen aufklären und Lösungen aufzeigen. Foto: sg
Schenefeld: Schenefeld |

Gleichstellungsbeauftragte und AOK laden zu Info-Abend

von Sverre Gutschmidt

Psychische Erkrankungen nehmen rapide zu. Sie gehen meist mit Schlafstörungen einher. Um schlaflose Nächte zu verhindern, veranstalten Schenefelds Gleichstellungsbeauftragte Ute Stöwing und die Krankenkasse AOK Nordwest einen kostenlosen Informationsabend.
„Erkennen, vorbeugen, ändern“, so das Motto, sollte man Schlafstörungen auf jeden Fall, denn „sie verursachen bei langfristigem Auftreten schwere Störungen“, so Ute Stöwing. Dazu gehören Kreislaufstörungen, Magenprobleme oder Gereiztheit. Gerade Frauen sind betroffen, so Ute Stöwings Erfahrung: „Ich würde vermuten, dass Frauen sich damit mehr belasten.“
Die Veranstaltung am Donnerstag, 17. November, beginnt um 19 Uhr im Rathaus Schenefeld, Holstenplatz 3-5. Der Abend „richtet sich natürlich auch an Männer“, so Kooperationspartner Jürgen Schröder, Niederlassungsleiter der AOK Nordwest. Er weiß: Inzwischen leiden mehr als 40 Prozent aller Bezieher von Krankengeld unter einer psychischen Störung. Schlafstörungen sind früher oder später ein Teil davon.
Die Grauzone ist groß. Viele unterschätzen die Krankheit, und auch Hausärzte erkennen sie oft nicht. Die Folge sind nachlassende Leistungen und weniger Lebensqualität. Darum haben Ute Stöwing und Jürgen Schröder Dr. Michael Armbrust, Chefarzt Schön Klinik Bad Bramstedt, als Experten eingeladen.
Er gibt Tipps, liefert mögliche Fragen an den Hausarzt, stellt Therapien vor und beantwortet anschließend Fragen zum Thema. Vorbeugen ist der AOK mindestens genauso wichtig wie behandeln: „Ich hoffe, wir erreichen auch junge Leute, Schüler – wenn ich nur sehe, wie lange die teils nachts vorm PC sitzen“, so Jürgen Schröder. Er lobt das Interesse der Schenefelder an den seit fünf Jahren gemeinsam organisierten Info-Veranstaltungen: „Hier kommen immer rund 50 bis 60 Leute.“
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