Hier pulsiert das (kulturelle) Leben

Sie halten das BGZ am Laufen: Dersim Bingöl, Martina Gerlach, Beate Köller, Vitalij Schmidt, Stephanie Kupske, Volker Stuhrmann, Dörte Ellerbrock, Marcella Bode und Jan Pastoors. Foto: wit

Das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) wurde
vor fünf Jahren eröffnet

Wittenburg/Istel, Neugraben

Vor fünf Jahren hat in Neugraben das „Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Süderelbe“ (kurz BGZ) seine Türen geöffnet. Jeder ist hier willkommen. Das Besondere: Es gibt hier sieben gleichberechtigte Hauptnutzer. Ein Centermanagement koordiniert die Veranstaltungen sowie Angebote und Anfragen aus der Bevölkerung.
Das Haus bietet Angebote aus den Bereichen Bildung, Jugend, Kultur, Sport, Beratung und Freizeit. Das Angebot reicht von einer Jugendfreizeitlounge über ein Sportstudio bis hin zum Kulturhaus Süderelbe. Jan Pastoors, Centermanagement BGZ Süderelbe und Geschäftsführung des Kulturhauses Süderelbe: „Das Filetstück des BGZ Süderelbe ist zweifellos die CU Arena, unsere Schulsport- und Eventhalle mit 2.000 Sitzplätzen und einer Deckenhöhe von 11,30 Metern. Hier finden Box-Veranstaltungen, internationale Volleyball-, Handball-, Badminton- und Basketball-Wettkämpfe vor vollbesetzten Rängen statt. Vier Großveranstaltungen werden im Jahr ausgetragen und sogar der Deutsche Fußballbund war mit einem Hallenfußball-Turnier zu Gast, das von Neugraben aus live in die Welt übertragen worden ist.“
„Vor drei Jahren hatte das BGZ 7.000 Besucher. Im vergangenen Jahr waren über 15.000 Gäste im Haus. Wir sehen unsere Arbeit bestätigt und nehmen das Wachsen dieses Stadtteils gerne als Herausforderung an“, meint Jan Pastoors. Was soll die Zukunft bringen? Direkt vor dem BGZ wird gerade eine Spiellandschaft errichtet. Ein Beachvolleyball-Platz wird momentan gebaut, und Schaukeln und Klettergerüste soll dazu kommen. Ob dieser Außenbereich einmal „Neugrabener Wiesen“ oder aber „BGZ Park“ heißen wird, ist noch offen.
Auch, wenn sich die Hauptnutzer des etwa 17.500 Quadratmeter großen BGZ Süderelbe über wachsende Besucher- und Teilnehmerzahlen freuen, gibt es doch Dinge, die nicht ganz optimal sind: Dörte Ellerbrock vom Kulturhaus Süderelbe beklagt, dass mehr für den Lärmschutz getan werden sollte. Die Musikzimmer liegen Wand an Wand und sind hellhörig. Auch stört es beim Musikunterricht, wenn im „Fithus darüber mal eine Hantel zu Boden fällt. Und mehr Lagerräume wären auch nicht schlecht.“
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