"Zinken" zu: Ottensens ganz besonderes Restaurant musste schließen. Nachfolger heißt "Pur"

Neue Farben, neues Konzept: Seit dem 1. August ist das Restaurant "Pur" in den Räumen des ehemaligen "Zinken" zu finden.
Der „Zinken“, das Restaurant, in dem seit 1999 Langzeitarbeitslose qualifiziert und und seit 2005 junge Menschen für verschiedene Berufe in Gaststube und Küche ausgebildet wurden, ist endgültig von der Szene verschwunden. Für dieses besonderes Projekt, das immer schon mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, ist endgültig kein Geld mehr in den öffentlichen Töpfen der Stadt Hamburg. Doch die Räume am Klopstockplatz 3 bleiben nicht leer: Am Montag hat dort das „Pur“ eröffnet.
Besonders bitter: Erst im November letzten Jahres hatte der Zinken einen Neuanfang gemacht, war aus der Rothestraße zum Klopstockplatz gezogen. Dafür war das ehemalige Restaurant „Schiffchen“ aufwendig umgebaut und renoviert worden. Das besondere Konzept des Ausbildungsrestaurants: Menschen mit kleinem Portemonnaie konnten für die Hälfte der Preise in der Abend-karte speisen. Doch dann wurde der Antrag des Trägervereins Koala auf Förderung von neuen Ausbildungsplätzen im „Zinken“ über das „Hamburger Ausbildungsprogramm“ (HAP) abgelehnt. Darüberhinaus wurde angekündigt, dass ein weiterer Geldhahn, das „Sofortprogramm Ausbildung“, Ende dieses Jahres zugedreht werden sollte.
Am Montag, 1. August, hat Mathias Pielhau die Gasträume am Klopstockplatz unter dem neuem Namen „Pur“ und mit neuem Konzept wiedereröffnet. Pielhau ist ehemaliger Mitarbeiter des Zinken, die Räume wurden an ihn vermietet.
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