Neue Radwege an der Grindelallee

Hamburg: Grindelallee |

Radfahrer bekommen teilweise Fahrstreifen auf der Straße – Umbau beginnt am 31. August

Die Radwege entlang der Grindelallee sind teilweise katastrophal – nun wird umgebaut. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wo wird gebaut?
Zwischen der Edmund-Siemers-Allee und der Kreuzung Hallerstraße / Grindelberg werden Gehweg und Nebenbereiche in einigen Abschnitten erneuert. Beginn ist am Montag, 31. August. Bis Mai 2016 soll alles fertig sein. In der Winterpause – etwa von Dezember bis März – wird nicht gebaut. Gesamtkosten: rund 1,1 Millionen Euro.

Was wird gemacht?

Vorhandene Radwege werden instand gesetzt und verbreitert – stadteinwärts im Bereich zwischen Bogen- und Sedanstraße sowie zwischen Rentzelstraße und Durchschnitt, stadtauswärts zwischen Heinrich-Barth-Straße und Rutschbahn. An der Einmündung Sedanstraße werden die Radler stadteinwärts auf einen von der Fahrbahn abmarkierten Radfahrstreifen geführt, ebenso ab Höhe Durchschnitt bis zum Ende der Grindelallee. Stadtauswärts wird der Radfahrstreifen ab Rentzelstraße bis zur Nebenfahrbahn vor der Einmündung Heinrich-Barth-Straße weitergeführt.

Was wird an der Straße verändert?
Die Parkbuchten zwischen Sedan- und Rentzelstraße stadteinwärts sowie zwischen Rentzelstraße und der Nebenfahrbahn vor der Heinrich-Barth-Straße werden zur Häuserkante eingerückt, um Platz für die Radfahrstreifen zu schaffen. Geh- und Radwege erhalten in weiten Teilen neue Befestigungen. Überall werden Absenkungen für mobilitätseingeschränkte Menschen und Orientierungselemente für Menschen mit Sehbehinderungen eingebaut. Die Grindelallee wird zudem mit 80 neuen Fahrradanlehnbügeln ausgestattet.

Bleiben alle Bäume?

Nein. 14 Bäume, unter anderen alle, die in Hochcontainern stehen, werden entfernt. Dafür erfolgen Neupflanzungen von 18 Bäumen, die so angeordnet werden, dass der alleeartige Charakter der Grindelallee deutlich wird.
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