Das wird der Klima-Klotz der Uni Hamburg

So wird der naturwissenschaftliche Campus erweitert: Das zentrale neue Gebäude an der Ecke Bundesstraße / Beim Schlump soll fünf bis sieben Geschosse haben. (Foto: HTP Architekten)
Hamburg: Campus Bundesstraße |

Campus-Umbau: Geld für zentrales Gebäude ist nun gesichert – Baustart im Februar 2015

Riesenbauten voraus: Für einen zentralen Neubau an der Bundesstraße hat die Bürgerschaft nun das Geld bewilligt. Das Elbe Wochenblat beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was wird da gebaut?

Es entsteht ein fünf- bis siebengeschossiges Gebäude für die Geo- und Klimawissenschaften an der Ecke Beim Schlump / Bundesstraße. Nutzfläche: 22.000 Quadratmeter. Kosten: 177 Millionen Euro. Der klotzige Neubau wird gewissermaßen das „Empfangsgebäude“ zum erweiterten Campus, da es direkt an der markanten Ecke vor dem Geomatikum steht.

Was ist bisher gemacht worden?
Das Gelände zwischen Bundesstraße, Beim Schlump und der benachbarten Schröderstift-Wiese wurde seit Ende vorigen Jahres für den Bau vorbereitet. Heißt: Kabel und Leitungen wurden verlegt, Spezialfirmen untersuchten den Untergrund auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wann geht es los mit dem Neubau?

Voraussichtlich im Februar 2015. Dann wird mit dem Abriss von einigen Bauten am Geomatikum begonnen. Unter anderem wird die Mathematikbibliothek teilweise abgebrochen. Entlang der Straße Beim Schlump wird die große Baugrube
ausgehoben. In den nächsten Wochen sollen Baufirmen verpflichtet werden.

Was wird aus dem Geomatikum?

Das bleibt stehen und wird in einigen Jahren saniert.

Was entsteht noch?
Gegenüber des Geomatikums, zwischen Sedanstraße und Bundesstraße, wird ein Neubau für die Informatik und naturwissenschaftliche Fakultäten errichtet. Dafür gibt es bisher Entwürfe, ein Baustart steht noch nicht fest.

Was kostet das alles?
Insgesamt plant der Senat mit etwa 500 Millionen Euro für die Neubauten am Campus Bundesstraße.

Gibt es auch eine bessere Verkehrsanbindung?

Noch unklar, der Bezirk Eimsbüttel will unter anderem große Tiefgaragen unter den Neubauten, der 4er Bus sollte durch die Bundesstraße fahren. Bisher sind die Senatsbehörden auf diese Wünsche aber offenbar nicht eingegangen.

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