„Barbies on skates“? oder „Infragestellung tradierter Weiblichkeitsentwürfe“?

Wann? 16.10.2012 19:30 Uhr

Wo? hamburger frauenbibliothek - DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof), 20146 Hamburg DE
Hamburg: hamburger frauenbibliothek - DENKtRÄUME | Zum Ursprung und zur hanseatischen Gegenwart der Roller-Derby-Bewegung

“Roller Derby ist eine Art Pogo auf Rollschuhen; vielleicht ein bisschen wie Rugby ohne Ball, und eben auf Rollschuhen. Ein überaus actionreicher Sport! Mit Rollschuhen, Schonern und ohne Schonung … Platzverweise und blaue Flecken sind garantiert, Platzwunden kommen vor, und das Platznehmen in erster Reihe ist für Zuschauer bei einem Wettkampf auf eigene Gefahr. Are you tough enough? – Try Roller Derby!” (harborgirls.de)
Rollergirl zu sein, das heißt, Rollenklischees abzulehnen, Emanze und Sexsymbol zugleich zu sein. In Minirock und Netzstrümpfen fahren sie rasante und derbe Rennen, und Rempeln, Schubsen und Massenkarambolagen sind dabei nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht.
Die Hamburger “Harbor Girls” (“Grrrls, die auf Nettsein und Inline keine Lust mehr haben”) tragen Kampfnamen wie “Spooky Spiky”, “Killing Zoe”, “Jeanne Dark” – “Tagsüber sind die Harbor Girls Friseurin, Zahnärztin, Designerin, Arbeitslose, Literaturwissenschaftlerin, Autovermieterin, Rechtspflegerin, Polizistin, Schwererziehbarenerzieherin, Chemie-Laborantin, Fremdsprachensekretärin, Verlagskauffrau, Lehrerin, Kampfsportlerinnen. Abends auf den Rollerskates sind wir hauptsächlich schnell und derbe.” (harborgirls.de)
Es erzählt: Daniela Chmelik von den Harbor Girls.
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