„Westend Volleys“ rocken Regionalliga

Gut gestellt ist halb gepunktet: Hier bedient Lars Mondry (vorn) seinen Mannschaftskameraden Tarek Wirth, der beherzt zum Schmettern ansetzt. Foto: Ponik
Hamburg: Westend Volleys |

Hamburger Vizemeister startet mit Heimniederlage gegen Kiel

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST

Nachdem der Hamburger
Meister HTB auf den Regionalligaaufstieg verzichtet hatte, haben sich die Volleyballherren vom Rissener SV entschieden, ins Abenteuer Regionalliga zu starten. „Wir haben einfach Lust, uns auch mal mit starken Konkurrenten aus Schleswig-Holstein zu messen“, begründet Frank Mondry den Schritt, den Aufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse zu wagen.
Der Trainer des Hamburger Vizemeisters kann in der neuen Saison auf ein fast unverändertes Team vertrauen: Sämtliche Spieler stehen auch weiterhin im RSV-Trikot. Zudem konnte sich der Rissener SV mit zwei weiteren Spielern verstärken. Libero Stefan Anders und Nachwuchstalent Tarek Wirth sorgen für einen gesunden Konkurrenzkampf im 15 Spieler umfassenden Teamkader.
Kaum in der neuen Spielklasse angekommen, haben sich die Rissener auch schon einen neuen Namen gegeben. Die Saisonpremiere der „Westend Volleys“ verlief trotz einer 0:3-Niederlage im Heimspiel gegen den Kieler TV recht vielversprechend.
„Wir haben unserem Gegner über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe geliefert und müssen uns auch vor den kommenden Konkurrenten nicht verstecken“, meint Frank Mondry nach dem achtbaren Resultat gegen den letztjährigen Vizemeister.
Nachdem der RSV den ersten Satz klar mit 15:25 abgeben musste, fielen die Entscheidungen im zweiten und dritten Durchgang erst in der Verlängerung. Den Westend Volleys gelang es nicht, einen von insgesamt drei Satzbällen zu nutzen. „Mit ein bisschen mehr Glück und ein bisschen weniger Nervosität hätte das Spiel deutlich knapper ausgehen können“, so Frank Mondry. Ein Sonderlob verdienten sich Lars Mondry und Jan-Peter Schmid. Auch Leo Hornef und Tarek Wirth wussten zu gefallen.
Nach dem Auftaktspiel in eigener Halle müssen die Westend Volleys in den nächs-ten beiden Partien auswärts antreten. „Nach den Spielen in Eimsbüttel und Lübeck werden wir wohl wissen, wo wir stehen!“, sagt Frank Mondry. Er hat seiner Mannschaft den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt und hofft auf ein erstes Erfolgserlebnis.
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